Ab 50 Aufwärts

Die Silver-Generation
 


Hitzewallungen während der Wechseljahre machen sich bei etwa drei Viertel aller betroffenen Frauen bemerkbar, wobei die Dauer und die Intensität derer von Frau zu Frau verschieden ist. Einige Frauen haben nur einige Monate mit dieser Erscheinung zu tun, andere hingegen leiden über Jahre hinweg daran, wobei die Hitzewallungen vermehrt am stärksten zwei Jahre vor bzw. nach der letzten Regelblutung auftreten.

by J-Cornelius©Flickr

Ab etwa dem 45. Lebensjahr verändert sich der Körper der Frau und es kommt zur Beendigung der fruchtbaren Phase, da die Eierstöcke das Ausschütten der weiblichen Geschlechtshormone Progesteron und Östrogen einstellen. Dieser Prozess geschieht nicht gleichmäßig, sondern vielmehr in unkontrollierten Schüben, wodurch Hitzewallungen ausgelöst werden können. Zudem erweitern sich die Blutgefäße in der Haut, was das Entstehen von Schweißausbrüchen fördert.

Auslöser der Hitzewallungen

Ausgelöst werden Hitzewallungen unter anderem durch Stress, emotionale Erlebnisse, Kaffee, Alkohol und heiße Nahrungsmittel sowie Getränke. Zudem sind Raucherinnen und übergewichtige Frauen stärker von den Schweißausbrüchen betroffen. Begleitende Erscheinungen sind oftmals Übelkeit und Schwindel, Herzrasen, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen, wobei jede Frau körperlich anders reagiert.

Was hilft?

Bei einigen Frauen wirken Homöopathie, Akupunktur und andere Methoden aus der Naturheilkunde gegen die Hitzewallungen. Jedoch sollte man beachten, dass auch pflanzliche Präparate ein gewisses Risiko mit sich bringen. Aktuell gibt es noch keine Langzeitstudien über pflanzliche Arzneimittel und es sollte vor der Einnahme unbedingt ein Arzt zu Rate gezogen werden. weiterlesen »


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Depression betrifft doppelt so viele Frauen wie Männer. Die genauen Gründe für Depressionen in den Wechseljahren sind nicht bekannt, aber sie können im Zusammenhang mit einer persönlichen oder familiären Depression auftreten. Studien zeigen, dass tatsächlich Depressionen eher in den Jahren während des Übergangs zur Menopause auftreten.

In diesem Zeitraum geht das allgemeine Östrogen-Level zurück. Depressionen sind eine Krankheit, die durch biologische Faktoren verursacht wird. Hormone im Gehirn, insbesondere Serotonin, regeln die Stimmung. Es ist wichtig, dass eine Frau die an Depressionen leidet, erkennt, dass es nicht ihre Schuld ist. Es wird vermutet, dass irgendwo zwischen 8% und 15% der Frauen in den Wechseljahren irgendeine Form von Depression haben. Eine andere Theorie sieht die Ursache der Depressionen in den Wechseljahren bei dem schwankenden Hormonspiegel im Körper. Wenn eine Frau raucht, während ihrer Jugend schon depressiv war oder viel Stress hat, ist das Risiko für eine Depression größer.

Doch es gibt Methoden, um die Stimmung zu verbessern. 80% der Frauen berichteten von einer positiven Veränderung in Stimmung als Folge von Östrogen-Zufuhr. Diese Zufuhr von Östrogen funktioniert besonders gut in Verbindung mit einem Antidepressivum. Zu den Antidepressiva zählen sogenannte Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer. Diese sind klinisch erprobt und Arbeiten und dienen zur Erhöhung der Menge an Serotonin im Gehirn. Andere wiederum schwören auf die Lichttherapie, die sich bei Depressionen schon oft als hilfreich bewiesen hat. Meiner Meinung nach kann in weniger schweren Fällen auch ein Meditationskurs oder die bewusste Auszeit vom Alltag gegen eine Depression helfen. Geschulte Sozialarbeiter, Psychologen und Psychiater können ebenfalls behilflich sein.


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Senior flickr ©SpigooLange Zeit galten die Wechseljahre als feste Domäne der Frauen, in denen sie in Folge des sich verändernden Hormonhaushaltes etwas seltsam benahmen. Inzwischen kann dieses Klischee nun auch auf den Mann übertragen werden, denn bei ihm sind die Wechseljahre ebenso wissenschaftlich belegt.

Was bei der Frau die Menopause ist bei beim Mann die Andropause. Der Hormonhaushalt beginnt sich ab dem 45.Lebensjahr entscheidend zu verändern. Grundlegende Erscheinungen, die der Mann zwar wahrnimmt, führt er jedoch selten auf die hormonellen Veränderungen zurück.

Ein erstes Symptom für Wechseljahre ist der veränderte Fettstoffwechsel. Dank des hohen Testosteronspiegels vor den Wechseljahren konnte der Gehalt des schädlichen Cholesterins deutlich gesenkt werden. Nach dem Absinken des Testosterons muss man wesentlich mehr auf die Zusammenstellung der Ernährung achten, um die Gefahr des vom Cholesterin verursachten Herzinfarktes zu verringern. Weitere Symptome der Wechseljahre beim Mann sind eine nachlassende Libido, verstärkte Reizbarkeit und depressive Grundstimmung, eine geringere Körperbehaarung, ein vermindertes Leistungsvermögen beim Sport oder im Beruf, zunehmende Erektionsprobleme sowie ein Schwinden der Muskelmasse.

Das Hinauszögern der Wechseljahre ist durch vielerlei Maßnahmen durchaus möglich. Die Klassiker wie Sport und Bewegung, Verzicht auf Alkohol sowie gesunde Ernährung klingen sicherlich etwas abgedroschen, können aber einen entscheidenden Anteil besitzen.


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Wechseljahre als Chance?!

Autor: Jörg
abgelegt in: Allgemein

Wechseljahre © vegard fimlandDie Wechseljahre treten für gewöhnlich um das 50. Lebensjahr Absinken des Hormons Östrogen, w herum ein, manchmal auch zeitiger. Bei Frauen sind die Wechseljahre biologisch durch das Menstruationsende gekennzeichnet, weil die Eierstöcke ihre Arbeit einstellen. Damit verbunden ist auch dasorauf viele Wechseljahresbeschwerden zurückgeführt werden. Zu den häufigen Symtomen, um hier nur ein paar zu nennen, gehören die allseits bekannten Hitzewallungen, trockene Haut und trockenes, schütter werdendes Haar, Rückenschmerzen, Osteoporose, Inkontinenz oder auch psychische Beschwerden wie Reizbarkeit und Schlaflosigkeit. Die schulmedizinische Behandlung erfolgt auf rein körperlicher, symptomaler Ebene meist durch das Verschreiben von Hormonen. Weil es den Frauen dann oft besser geht, unterbleibt das bewusste Auseinandersetzen mit der neuen Situation.
Mit den Wechseljahren beginnt eine neue Lebensphase, die genauso ihre positiven Seiten hat wie jede andere auch. Aus der Rolle der Frau und Mutter kann sich jetzt die Rolle der weisen Frau entwickeln, welche die offenen Rechnungen mit der Vergangenheit begleicht und sich neuen Themen widmet. Außerdem entfallen die Sorge um die Möglichkeit der Schwangerschaft, so dass auch in Partnerschaften eine neue reifere Seite einkehren kannwecheljahre © aliasgrace und Chancen eröffnet, wenn man sie nutzen will. Die neue Ruhe wahr- und anzunehmen ist eine Möglichkeit, diesen Teil des Lebens bewusst zu erleben und zu gestalten. Frau wie Mann hat die Chance, sich in den Wechseljahren für eine positive Haltung bezüglich diesem Teil ihres Lebens zu entscheiden und somit einen Abschnitt mit noch vielen erfüllenden Jahren einzuleiten.
Wenn Beschwerden auftreten, gibt es eine Vielzahl an natürlichen Behandlungsmethoden aus dem Ayurveda, der Kräuterheilkunde, der chinesischen Kräutermedizin, der Aromatherapie, der Bach-Blütentherapie oder auch der Homöopathie, die es sich lohnt, näher in Augenschein zu nehmen und als geeignete Begleitung für diese Phase zu nutzen .


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