Seniorenspielplatz? Sollen ältere Menschen etwa rutschen, klettern, im Sand buddeln? Das können sie natürlich gerne tun. Aber hinter dem Begriff verbirgt sich ein kluges Modell, um Senioren zur Bewegung und Aktivität anzuhalten.
Wem das Wort Seniorenspielplatz zu kindisch wirkt, der kann auch gerne “Bewegungsparcours” für Senioren dazu sagen. Die gesundheitsfördernde Idee stammt natürlich aus China.
Dort sieht man viel öfter als hierzulande ältere Menschen gemeinsam bei sportlichen oder meditativen Aktivitäten. Besonders beliebt ist in der Volksrepublik Boule, auch unter dem Namen Boccia bekannt. Hintergrund dort ist der Gedanke aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, dass Bewegung am Wichtigsten ist für ein gesundes und langes Leben. Daher gibt es in China auch schon seit mehr als 20 Jahren diese Bewegungsanlagen für Senioren.
Auf unseren Seniorenspielplätzen gibt es spezielle Sportgeräte, die für Menschen jeden Alters geeignet sind und einen gesundheitsfördernden Effekt haben. So können sich auch Großeltern gemeinsam mit ihren Enkeln sportlich und gleichzeitig spielerisch betätigen.
Neben den Geräten gibt es noch eine Reihe anderer Unterhaltungsangebote, wie Bocciabahnen und Schachfelder. Und natürlich auch Bänke zum ausruhen und plaudern.
Wo gibt es Seniorenspielplätze?
Bislang gibt es deutschlandweit nur einige Anlagen, die meisten befinden sich in den alten Bundesländern. Seit Mai 2007 gibt es auch eine in Berlin. Eine Übersicht über weitere Seniorenspielplätze findet sich hier. Aber die Stadtverwaltungen in vielen Kommunen haben die Chancen, die sich mit diesen Projekten bieten, erkannt und planen den Bau weiterer Bewegungsparcours.
Seniorentreffs helfen, neue Kontakte zu knüpfen und Gleichgesinnte kennenzulernen. Breite Freizeit-, Bildungs- und Beratungsangebote sind auf die Bedürfnisse von Rentnern zugeschnitten und können helfen, soziale Isolation im Alter zu verhindern.
Wenn die Kinder längst aus dem Haus sind und die aktive Erwerbstätigkeit beendet wurde, stellt sich für viele Neu-Rentner die Frage, was mit der neuen Freizeit anzustellen ist. Endlich ist die Zeit für Hobbies, Reisen oder andere Aktivitäten, die man zuvor nicht mit dem Beruf verbinden konnte.
Viele Aktivitäten machen vor allem in der Gruppe Spaß. Es gibt zahlreiche Seniorentreffs, wo man auf Gleichgesinnte treffen und neue Kontakte knüpfen kann. Treffpunkte für Senioren helfen auch, wenn soziale Isolation im Alter droht. weiterlesen »
Ein normaler morgen im Leben einer 70 jährigen Person: man wird viel zu früh wach, vielleicht schon um 7 Uhr, weil man am Abend zuvor reichlich früh ins Bett ging - es kam ja nichts Gutes mehr im Fernsehen. Was also fängt man mit dem Tag an, wenn schon keine große Tagesaufgabe auf einen wartet?! Wie wäre es denn mit Frühsport…
Viele sehen es nur als Freizeitvergnügen- doch regelmäßig und nicht nur 5Minuten betrieben, ist Tanzen ein richtiger Sport. Es hält fit, macht Spaß und fördert soziale Kontakte.Welche Angebote gibt es in diesem Bereich?
Gerade an den vergangenen Tagen, an denen die Sonne noch ab und an raus kam, bot sich nochmal die Gelegenheit, sich an frischer Luft sportlich zu betätigen. Die ein oder andere Männerrunde, unter den reiferen Herren, griff da gern nochmal zum Fußball.
Nicht wenige Altherren-Mannschaften gibt es, die noch regelmäßig Fußball spielen. Natürlich ist es ein geselliger Teamsport, aber jetzt im Herbst gibt es nochmal einiges zu beachten. Zum Teil ist es jetzt, Anfang Oktober, schon ziemlich kalt draußen. Dies erfordert eine ausgiebige Erwärmung. Da die Außentemperaturen deutlich niedriger sind, als im Sommer, dauert es noch länger, bis sich die Muskeln richtig erwärmt haben. Wenn man also Verletzungen vermeiden will: langsam beginnen und dehnen, bevor man richtig loslegt! weiterlesen »
“Der Mensch ist nicht zum sitzen geboren”, heißt es oft. Und wer kann, der bewegt sich meistens auch sehr gern. Besonders toll, wenn man dabei in der Natur sein kann. Eine schöne Sportart, die vielleicht nicht jeder als solche ansieht, ist da das Wandern.
Einige Mehr-Generationen-Häuser bieten zum Beispiel Senioren-Wandern an. Dort kann sich jeder anmelden und gemeinsam mit anderen die Umgebung entdecken. Besonders interessant ist dies dann, wenn man einen Gruppenleiter dabei hat, der sich gut ausgeht und einem interessante Details offenbart.
Meistens sind solche Wanderungen mit einem gemütlichen Mittagessen oder Kaffeetrinken verbunden. Danach können schließlich auch alle überschüssigen Kalorien abgelaufen werden
. Sich einfach nur zu bewegen ist quasi der einfachste Sport, den man sich aussuche kann- Jedoch keiner, der als minderwertig oder erfolglos einzustufen ist. Besonders schön ist, dass man unter Menschen kommt und die Geselligkeit regelmäßig genießen kann.
Wie bei jedem anderen Sport gibt es auch beim Wandern spezielle Ausrüstung und Bekleidung. Man kann zum Beispiel auf den guten alten Wanderstock zurück greifen. Dieser bietet eine, wenn auch geringe, Stütze. Eine moderne Alternative aus einer verwandten Sportbereich sind Nordic Walking-Stöcke. Außerdem sollte auf festes und bequemes Schuhwerk geachtet werden. Zum einen gibt es spezielle Wanderschuhe, jedoch denke ich, dass es auch ein gut ausgewählter Sportschuh tut.
Weiterhin empfiehlt sich dem Wetter entsprechende Kleidung. Der Handel bietet diesbezüglich Outdoor-Kleidung, welche atmungsaktiv und wetterfest ist. Ein Muss ist sicherlich auch ein Rucksack, in dem man ausreichend Proviant und besonders genügend zu trinken verstauen sollte. Auf Taschen sollte eher verzichtet werden, da sie auf Dauer eine Schulter und damit auch die Wirbelsäule falsch belasten. Nicht selten bekommt man dann Rückenschmerzen und die würden doch nur die schöne Wandertour verderben.
Eine weitere Sportart, die für Senioren sehr zu empfehlen ist, ist das Schwimmen. Was sollte man beachten und worin liegen die Vorteile?
Einige Menschen sind im Alter weniger Fit als andere, dies hängt zum einen mit gesundheitlichen Defiziten zusammen und zum anderen ist es einfach mangelnde Kraft und Ausdauer. Daher ist eher anzuraten in einer Schwimmhalle, als in einem See zu schwimmen. Da es in der freien Natur jedoch viel schöner ist, kann man alternativ noch den Uferrand vorziehen, falls man plötzlich nicht mehr kann. Als Grundregel gilt immer, lieber vorsichtig zu sein und sich nicht zu viel abzuverlangen.
Um sich vor Wasser in den Augen zu schützen, welches nicht selten ein Brennen verursachen kann, kann man Schwimmbrillen verwenden. Solche sind mittlerweile auch mit Sehstärken erhältlich, damit man auch beim Sport gut sehen kann. Weiterhin fällt es im Wasser viel leichter sich zu Bewegen, da der Wasserdruck in dem Fall positiv auf die Gelenke wirkt. Durch die vielen Schwimmstile ist es möglich, viele Muskelgruppen anzusprechen und zu trainieren. Doch nicht nur die Muskeln, sondern auch das Herz-Kreislauf-System kann gestärkt werden.
Übt man alle Bewegungen langsam und in Ruhe aus, so stellt sich auch ein Gefühl der Entspannung ein und das Wohlbefinden wird enorm gesteigert. Bei diesem Sport ist es eigentlich fast unmöglich sich schlimm zu verletzen, allerdings sollte man die Techniken richtig ausführen oder den Bademeister um Hilfe bitten.
Im Internet findet man derzeit ein großes Angebot für „Seniorenschwimmen“. Wahrscheinlich genügt es jedoch schon sich in den örtlichen Schwimmhallen zu erkundigen. Meistens gibt es dort preisgünstige Angebote am Vor- oder Nachmittag.
Ein positiver Nebeneffekt ist außerdem, dass man unter Leute kommt. Denn Schwimmen ist sehr beliebt und kann bis ins hohe Alter betrieben werden.
Im Alter hat man häufig auch noch Lust sich zu bewegen. Eine Reihe von Sportarten gibt es, die auch für Menschen über 50 durchaus geeignet sind. Dabei gibt es einiges zu beachten, beginnen wir mit dem Radfahren:
Das Radfahren ist möglich, wenn man gesundheitlich in einer guten Verfassung ist. Dies bezieht sich besonders auf die Gelenke und auf die Sinnesorgane. Um im Straßenverkehr sicher zu fahren, ist es notwendig, dass die Sehleistung ausreichend ist, damit man rechtzeitig auf andere Verkehrsteilnehmer und Gegebenheiten wie Ampeln und Beschilderung reagieren kann. Dies wirkt sich außerdem auf das Gleichgewichtsgefühl aus. Daher sollte man sicherstellen, dass man noch in der Lage ist, ohne zu pendeln zu radeln. Besonders wichtig ist es auch, einen Fahrradhelm zu tragen, falls man doch einmal stürzt. Für Senioren gibt es auch spezielle Räder, die einen besonders tiefen Einstieg haben, da viele ihre Beine nicht ohne weiteres sehr hoch heben können. Oder auch Varianten, die zwei Hinterräder haben, für Personen, denen Gleichgewicht halten schwer fällt. Solche Spezialräder können auch von der Krankenkasse bezuschusst werden.
Die Benutzung eines Zweirades bietet drei große Vorteile: Es dient hin und wieder als Fortbewegungsmittel, ist eine nette Freizeitbeschäftigung und ist natürlich ein Sportgerät, mit dem man sich fit halten kann. Man trainiert die Beweglichkeit und Ausdauer. Desweiteren wird das vegetative Nervensystem gestärkt. Und ganz wichtig: man wirkt dem Muskelabbau entgegen, der von Natur aus im Alter voranschreitet.
Das Radfahren bietet sich auch für Menschen an, die sich selbst schwer motivieren können, da man relativ schnell einen Fortschritt bemerkt. Man sieht, dass es sich lohnt und ist bestrebt, seine Aktivität fortzuführen. Wer jetzt denkt, dass es allein ja doch keinen Spaß macht, der hat die Möglichkeit sich in Seniorengruppen Partner zu suchen. Außerdem gibt’s auch Trainingspläne, die man sich im Internet herunterladen kann: zum Beispiel diesen hier.
Gerade jetzt, wo die Sonne noch scheint, kann man doch mal eine schöne Radtour machen. Auf geht’s! ![]()
Wer rastet, der rostet! …sagt ein altes Sprichwort. Nicht umsonst, denn bei zu wenig Bewegung wird man unbeweglicher.
Mindestens eine halbe Stunde Bewegung am Tag empfehlen Experten. Dabei muss man nicht immer direkt Sport betreiben. Spaziergänge und leichte Gartenarbeit wären ebenfalls eine Variante, sich auf Trab zu halten. Regelmäßige Bewegung bietet vielerlei Vorteile. Zum Beispiel bleibt man gelenkiger und das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt. Dadurch kann man Bluthochdruck und Herzinfarkten vorbeugen. Ein andere positiver Nebeneffekt ist wohl auch, dass man Übergewicht entgegen wirkt.
Vielleicht fragt man sich jetzt, ob es denn auch Nachteile gäbe. Natürlich sollten Menschen mit gesundheitlichen Probleme, besonders die Gelenke betreffend, keine belastenden Sportarten betreiben! Eine leichte Bewegung schadet jedoch niemandem, da man auch im Alter noch in der Lage ist Muskeln und Ausdauer aufzubauen. Gefahren gibt es dahingehend, dass man sich verletzen könnte, wenn man Sportarten aus Unwissenheit falsch betreibt, beziehungsweise Sportgeräte nicht richtig bedienen kann. Aus diesem Grund sollte man sich vorher beim Arzt, in einem Fitnesscenter oder einer Turngruppe beraten lassen! So ist es möglich, sich gefahrenfrei fit zu halten und die körperliche Ertüchtigung auch individuell angepasst zu bekommen, da einige “Neu-Sportler” dazu neigen sich zu überschätzen.
Besonders geeignet sind für Senioren und Seniorinnen sind Sportarten wie Radfahren, Wandern und Schwimmen. Letztere ist besonders gelenkschonend. Welche man wählt hängt natürlich sehr von den persönlichen Interessen ab. Man sollte sich an dieser Stelle auch bewusst sein, dass man keine dieser Sportarten allein betreiben muss. Gerade Wandern und Schwimmen wird häufig für Senioren-Gruppen angeboten. Regelmäßiger Sport kann dazu beitragen, das Lebensgefühl zu steigern. Schließlich sollte man auch Freude daran haben, man ist in Gesellschaft gleichaltriger und unter Umständen sogar an der frischen Luft. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass es auch im Winter nicht unmöglich ist sich regelmäßig zu bewegen. Es gibt schließlich nur schlechte Kleidung, kein schlechtes Wetter
Ich wünsche viel Spaß beim ausprobieren ![]()
Sonst nur von Kindern eingefordert, werden wir in Zukunft wohl auch von Älteren hören, dass sie auf den Spielplatz gehen wollen. Grund ist ein neuartiges attraktives Freizeitangebot, was sich „Seniorenspielplatz“ oder selten auch Bewegungs-Parcours nennt.Doch was steckt hinter dem Konzept? Sind diese Begegnungsstätten wirklich ausschließlich für Senioren gedacht? Und wo steckt der Vorteil gegenüber dem klassischen Fitnessstudio?

Ursprünglich stammt die Idee aus China. Dort wurden vielerlei Outdoor-Fitnessparks für ältere Menschen angelegt. Es gilt altersgerechte Sportgeräte zu bezwingen und eine neue Begegnungsstätte zu entdecken. Im Reich der Mitte ist es völlig normal in aller Öffentlichkeit Fitness zu betreiben. Hierzulande mag der eine oder andere vielleicht etwas ins grübeln kommen, ob man draußen vor anderen einfach rumturnt und ob denn „Seniorenspielplatz“ der richtige Ausdruck sei. Schließlich klingt es, als wolle man die ältere Generation auf den Stand eines Kindes zurück versetzen. Allerdings sollte dies nicht als Beleidigung aufgefasst werden, sondern als Möglichkeit, mehrere Generationen zusammen zu bringen. Bei dem vielfältigen Angebot, wie z.B. Bein- und Rückentrainer, Schaukeln, Boccia und Massagegeräten, welche selbst gesteuert werden, könnte dies auch für junge Familien verlockend sein.
Erstmals 1999 gab es das Konzept in Deutschland und mittlerweile findet man sie sogar in ziemlich allen Großstädten, so dass die Liste der Spielplätze für Senioren stetig wächst. Zunächst nach dem Vorbild eines Trimm-Dich-Pfades, handelt es sich heute auch um einen Freizeitspaß, als nur um reinen Sport. Mit dem neuartigen Konzept soll das alte Eisen jung gehalten werden – geistig sowie körperlich. Vorteil ist, dass die Geräte in Alltagskleidung betrieben werden können. Desweiteren sind die Geräte weniger gewichtüberladend als solche in Fitnessstudios und auch leicht für jedermann zu handhaben. An jedem Gerät findet man einen kleinen Aufsteller mit Sicherheitshinweisen und einer kurzen Bedienanleitung. Da sollte man doch den Mut haben, einmal einen solchen zu besuchen, denn insgesamt ist es sicher eine tolle Idee, die das Freizeitangebot für ältere Menschen bereichert und die Gesundheit stärkt.