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Die Silver-Generation
 


Pflegestufen - was ist das?

Autor: Laura
abgelegt in: Allgemein

Mit dem Alter steigt auch der Bedarf eines Menschen an Hilfe von außen. Dazu zählen meistens Aufgaben des Alltags, die aus den verschiedensten Gründen nicht mehr allein bewältigt werden können. Angehörige können nun für ihre Verwandten im wohlverdienten Ruhestand bei der Pflegekasse eine Pflegestufe beantragen. Eine Pflegestufe - Was ist das eigentlich genau?

Füße auf einem Bett© Flickr/ Shahram Sharif

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Inzwischen gibt es rund 10.000 fehlende Arbeitskräfte im Bereich der Versorgung von älteren Menschen. Nun hat die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt eine Idee.

Ulla Schmidt (SPD) hat vorgeschlagen, Langzeitarbeitslose für die Betreuung von Demenz - Kranken einzusetzen. Die Auswahl werde nach Richtlinien, die in den Ämtern verteilt werde, getroffen. Die Ausbildung zum Pflegeassistenten derjenigen soll, nach Aussage der Ministerin, aus 100 Theoriestunden und Praktika bestehen.

Altenpflege, Demenzbetreuung © Flickr /Eggybird

In Deutschland leiden mehr als eine Million Menschen an Demenz. Diese Krankheit kann aber äußerst kompliziert werden, gerade für die Betreuer. Daher befürchten Kritiker, unter anderem die Deutsche Alzheimergesellschaft, dass es eine diffizile Arbeit sei, die einer guten Ausbildung bedarf. Gerade erst gestern hatten Gewerkschaftler gefordert, dass es im Bildungssektor auf jeder Ebene Defizite gibt.


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Umzug ins Altersheim

Autor: Jörg
abgelegt in: Ruhestand

Altersheim flickr ©Chris_In_Philly_’0 8

Der Umzug ins Altersheim muss sorgfältig geplant werden. Wenn die eigenen Eltern, oder aber auch jemand selbst ins Altersheim muss, ist es wichtig, dass grundsätzlich die Person erst einmal mental darauf eingestimmt wird, wenn dies noch möglich ist. Hierzu zählen in erster Linie vor allem sehr viele und sehr intensive Gespräche.

Das Altersheim muss in diesen Gesprächen als positiv dargestellt werden, so dass ältere Menschen schnell verstehen, dass sie hier gut betreut werden und es in keinem Fall Nachteile hat, wenn sie in einem Altersheim wohnen. Grundsätzlich sollte zum Beispiel auch angeboten werden, dass die Menschen im Altersheim regelmäßig besucht werden und somit in jedem Fall nicht allein sind. Auch sollte der Vorteil genannt werden, dass es im Altersheim möglich ist, neue Freunde kennen zu lernen und sich mit gleichaltrigen Menschen zu unterhalten, was im Alltag nicht so oft möglich ist. Das Altersheim kann also in diesem Fall eine Flucht aus der Einsamkeit sein und somit ein schönes weiteres Leben bescheren. Bevor jedoch eine Person im Altersheim untergebracht werden kann, ist eine Menge an Schritten zu erledigen. Allein schon der Transport von bewährten und bekannten Dingen wie Möbel oder anderes Interieur kann das Einleben erheblich erleichtern.

Grundsätzlich sollte die finanzielle Unterstützung bzw. Versorgung der Person geregelt sein, damit das Altersheim auch bezahlt werden kann. Je nach Höhe der eigenen Rente kann dies schon mal zu einem Engpass führen. Darüber hinaus muss darauf geachtet werden, dass ein gutes Altersheim gefunden wird und z.B. entsprechende Kranken und auch Pflegeversicherungen abgeschlossen werden können.


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Sie sind befremdlich, aber unumgänglich: die Pflegeheime. Aber können die Pflegeheime heute überhaupt noch den Bedürfnissen der alten Menschen nachkommen? Denn immer häufiger werden erhebliche Missstände in den Pflegeheimen bekannt. Und die älteren und pflegebedürftigeren Menschen führen dabei schon lange nicht mehr ein selbstbestimmtes Leben. Die Demut gegenüber dem menschlichen Leben scheint hier fast nicht mehr gegeben zu sein.

Misshandlungen in Pflegeheimen © Flickr One From RM

Die Pflegeheime befinden sich inzwischen in einem Sog der Gewalt. Dabei üben sie eine Gewalt aus, die sowohl physisch als auch psychisch angewandt wird. So suchen sie beispielsweise immer wieder die alten Menschen ruhigzustellen, sei es durch das Geben von Medikamenten oder das Fixieren ans Bett. Oder sie missachten den ausdrücklichen Willen der alten Menschen und verletzen sogar ihr Schamgefühl. Ebenso werden die alten Menschen nur unzureichend ernährt und gepflegt. Sie bekommen zu wenig zu essen und zu trinken, und ihnen werden Dusche und Toilette verweigert. Und während sich die bettlägerigen Menschen wund liegen, werden die verwirrten Menschen vernachlässigt. Dabei scheinen diese menschenunwürdigen Zustände in den Pflegeheimen immer noch ein Tabu zu sein. Denn zu selten werden Misshandlungen an den alten Menschen öffentlich bekannt. Und die Dunkelziffer dürfte wesentlich größer sein. Und sollten Misshandlungen dann doch in die Öffentlichkeit gelangen, so werden immer die gleichen Ausreden gesucht, dass einfach zu wenig Pflegepersonal vorhanden sei, das zudem noch absolut überfordert und gestresst sei.

Die akuten Missstände in den Pflegeheimen lassen sich natürlich nicht pauschalisieren, aber sie sind präsent. Und auch wenn in der neuen Pflegereform schärfere Kontrollen vorgesehen sind, so werden die Missstände dadurch nicht behoben. Aber die deutsche Gesellschaft altert immer mehr, und daher sollten die Missstände behoben werden. Den Menschen muss auch im Alter ihre Würde gelassen werden. Und wer sich zum Pflegepersonal zählt, der sollte sich auch seiner sozialen Verantwortung bewusst sein. Ansonsten hat er dort nichts verloren.


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Habe einen Inverview-Auszug mit einem Undercover-Pflegenden gelesen. Jetzt bin ich ziemlich wütend. Sollten die beschriebenen Zustände so zutreffen, ist das nicht ein Skandal, sondern eine Frechheit.

Auszug aus dem Interview gefällig?

“Ferner ist die Folge der Pflegeversicherung und des Pflegestufenmodells, dass ein wirtschaftlich denkendes Unternehmen - und das sind die meisten - nur dann Geld am Pflegebedürftigen verdienen kann, wenn sich dessen gesundheitlicher Zustand verschlechtert. Das sehen auch Pflegewissenschaftler so”

Ich muss zugeben, dass sich meine Kenntnisse über Pflegesituationen in Deutschland in sträflichen Grenzen halten, weil weder ich noch meine Eltern bisher auf so eine Hilfe zurückgreifen mussten. Ich dachte eigentlich, mit der zugegeben lapidaren Erhöhung der Pflegeversicherungsprämien sei ein Schritt in die richtige Richtung getan.

Aber der aus dem Interview hervorgehende O-Ton besagt eigentlich, dass die Krankenpflege bei uns zu einer Art Business verkommen ist, in dem mit Kranken und Abschlusszahlen gehandelt wird. Das war mir zwar so ähnlich in Bezug auf den Krankenhausbetrieb geläufig, aber dass es in solch verschärfter Form auftritt… wie gesagt, da muss ich mich erstmal schlau machen. Lässt aber die “Reform” der Pflegeverischerung bestenfalls zynisch erscheinen. Lassen wir unsere Alten einfach hinten runterfallen?

Fakt ist, dass, wenn die beschriebenen Zustände stimmen, es wohl eine ganze Menge Änderungsbedarf in der Pflegesituation gibt. Hallo Gesundheitsministerium!


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Ab dem 1. Juli, also morgen, tritt die Reform der Pflegeversicherung in Kraft. Konkret bedeutet das, dass zunächst für ambulante Pflegebereiche die Leistungen schrittweise ansteigen.

Die Pflegeversicherung übernimmt jetzt mehr… © flickr / ISO 1987Bis 2012 werden ungefähr 30-40 Euro pro Monat hinzukommen. Bei stationären Pflegeleistungen gibt es hingegen nur eine Steigerung in Klasse 3 und bei Härtefällen.

Bei Demenzpatienten sollen zukünftig nicht nur waschen und pflegen im Umfang der Pflegeversicherung enthalten sein, sondern auch Leistungen wie Spazierengehen und tägliche Betreuung. Focus Online spricht in diesem Zusammenhang von einer Maximalversicherungssumme von 2400 Euro.

Eine weitere Änderung soll darin bestehen, dass Berufstätige, die sich um einen pflegebedürftigen Verwandten kümmern wollen, bis zu 10 Tage Freistellung bekommen können. Diese Änderung gehört aber zu den angekündigten, von denen noch nicht klar ist, inwiefern sie sich tatsächlich durchsetzen werden.

360 Euro mehr im Jahr - eine gravierende Änderung im Bereich Pflege ist das eigentlich nicht. Gerade im medizinischen Bereich dürfte dieser “Bonus” schnell aufgebraucht sein, Pflegekräfte sind in Deutschland rar und nicht besonders billig.

Trotzdem gut, dass die alljährlich besungene Reform sich jetzt endlich mal aus den Startlöchern quält. Vielleicht wird ja noch was draus. Aber irgendwie glaub ich nicht dran - ein Grund mehr, zur Vorbeuge zu rennen.


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