Ab 50 Aufwärts

Die Silver-Generation
 


Es gibt einige Krankheiten, die betreffen fast ausschließlich Senioren - aus dem einfachen Grund, dass sie altersbedingte Krankheiten sind. Häufig zählt dazu auch Osteoporose, eine Erkrankung des Knochens. Was kann man vorbeugend dagegen tun?

Die Antwortet lautet ja! Man sollte wissen, dass die Erkrankung häufig auch als Knochenschwund bezeichnet wird. Es kommt zu einem schnellen und gleichzeitig starken Abbau der Knochensubstanz und -struktur. Daraus ergibt sich dann leider, dass man viel anfällig für Frakturen ist. Gerade bei älteren Menschen kann es schnell gefährlich werden, da sie eventuell häufiger und leichter hinfallen.

Fast ein Drittel aller Frauen erkrankt während der Wechseljahre. Um eine aussagekräftige Diagnose zu erstellen, wird die Knochendichte gemessen. Ganz ausgrenzen kann man das Auftreten der Krankheit natürlich nie, aber man kann einiges tun, damit es evtl gar nich soweit kommt!

Das einfachste ist natürlich auf eine gesunde Lebensweise zu achten. Sport, calciumreiche Ernährung und im wahrsten Sinne des Wortes “Sonne tanken”, da das die Vitamin-D Produktion in der Haut fördert. Vitamin-D3 sorgt nämlich für die Einlagerung von Calcium in die Knochen.

Auf zusätzliche Vitaminpräparate und Calcium-, sowie Magnesium-Brausetabletten kann bei einer ausgewogenen Ernährung eigentlich verzichtet werden. Bewegt man sich regelmäßig, so baut man eine kräftige Muskulatur auf, die den Körper zusätzlich schützt und stärkt.

Anzumerken ist, dass die Krankheit heute gut gehandelbar ist. Dazu muss natürlich auch so schnell wie möglich gehandelt werden. Dabei sind auch noch die verschiedenen Osteoporose-Arten zu unterscheiden. Jeder Mensch sollte eine individuelle Dosierung der Medikamente erhalten. Dabei handelt es sich um schmerzstillende Präparate und um knochenaufbauende Substanzen. Andererseits gibt es auch noch physikalische Behandlungen, wie zum Beispiel spezielle Kälteanwendungen.

Weitere Informationen kann man zum Beispiel beim Dachverband der deutschen Osteoporose-Selbsthilfegruppen erhalten.



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Wenn man krank ist, verliert man die Lust daran, die Wohnung zu verlassen und auszugehen, auch wenn man sonst ein lebensfroher Mensch ist. Was ist aber, wenn man unter einer Blasenschwäche leidet und aufgrund dessen jeden Tag danach planen muss ob immer eine Toilette in der Nähe ist?! Wie kann Abhilfe geschaffen werden?

Meistens leiden sehr alte Menschen unter Inkontinenz, in manchen Fällen trifft es auch jüngere Personen. Der Begriff Inkontinenz bezeichnet die Ohnmacht, die Blasenentleerung nach eigenem Willen zu kontrollieren.

Die häufigsten Ursachen bei Frauen sind die Erschlaffung der Beckenbodenmuskulatur durch frühere Schwangerschaften oder auch Übergewicht. Außerdem Mangel an bestimmten Hormonen in den Wechseljahren oder die altersbedingte Schließmuskelschwäche. Männer sind nicht so häufig betroffen; wenn doch, ist der Grund meistens eine Prostatavergößerung.

Als erste Maßnahme, werden oft Slipeinlagen, Windelhöschen oder andere spezielle inkontinenz-geeignete Unterwäsche verordnet. Ein Arzt kann die genauere Ursache bestimmen und Therapien empfehlen. Bei Frauen in den Wechseljahren hilft oftmals schon die Gabe von Hormonpräparaten.

Unterschieden wird außerdem auch die sogenannte Stressinkontinenz/ Belastungsinkontinenz. Dabei kommt es bei Reflexen wie Husten und Niesen oder auch Lachen zu einer geringen Ausscheidung von Urin durch kurzzeitig erhöhten Innendruck im Bauch.

In bestimmten Fällen (zum Beispiel Gebärmuttersenkung oder Prostatavergößerung), gibt es mittlerweile gute Operationsmethoden. Dazu sollte man seinen Hausarzt befragen.

Was kann man selbst zur Vorbeugung tun? Nicht nur aus diesem Grund, auch ganz allgemein ist es gut, starkes Übergewicht zu vermeiden. Weiterhin sollte man die Beckenbodenmuskulatur durch mehrmaliges Anspannen pro Tag trainieren oder zum Beispiel beim Wasserlassen versuchen den Harnstrahl anzuhalten bzw. zu unterbrechen.

 


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Rheuma

Autor: Laura
abgelegt in: Allgemein

Ganz allgemein gesagt handelt es sich bei Rheuma um eine Erkrankung, die mit starken Schmerzen im Bereich der Gelenke und/oder Muskeln auftritt und die Bewegungseinschränkungen mit sich bringt. Diese Krankheit kann fast alle Altersgruppen betreffen, jedoch haben meistens ältere Menschen Rheuma. Allerdings oft eine Folgeerscheinung dessen: Arthrosen oder anders gesagt verschleißbedingte Gelenkschmerzen. Rheuma ist übrigens ein Begriff der Umgangssprache! Richtig heißt es “Krankheiten des rheumatischen Formenkreises”. Welche Symptome gibt es eigentlich und was kann man tun, um die Krankheit zu therapieren?

Röntgenaufnahme der Schulter © Flickr/ Adrian Barnes

Rheumatische Erkrankungen gehen mit einer Störung des Immunsystems einher. Dabei greift der Kröper fälschlicherweise Bereiche im Körper an, wie zum Beispiel die Gelenkhaut. Man spricht dann von einer Autoimmunkrankheit. Deshalb entstehen für den Betroffenen Schmerzen im Bereich der Gelenke, sowie Schwellungen oder Ergüsse in diesem Bereich.

Bewegungen werden nur immer schwerer möglich und man ist im Alltag sehr eingeschränkt. Um die Krankheit richtig zu diagnostizieren beziehungsweise weitläufig untersuchen zu können, sind vielerlei Untersuchungen notwendig. Dazu gehören zum Beispiel Blutabnahme, Röntgenaufnahmen, Computertomographie und Magnetresonanztomographie.

Rheuma tritt in Schüben auf, in denen das Krankheitsbild besonders akut ist. Dann werden meistens schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente vom Arzt verabreicht. Über lange Zeit gesehen, sind Therapien in Form von Physiotherapie in Betracht zu ziehen. Außerdem werden die Patienten auf ein Medikament für eine Langzeittherapie eingestellt. Dies sorgt dafür, dass heute glücklicherweise sehr selten Menschen in das Stadium geraten, wobei das Gelenk fast völlig zerstört wird.

Sehr gut helfen oftmals auch Temperatur-Therapien. Dabei wird lokale Kälte zugeführt oder auch kurze Aufenthalte in minus 160 Grad Celsius kalten zellen. Dadurch, dass der Körper danach stärker durchblutet, werden die Heilungsprozesse beschleunigt. Natürlich stoppt die Kälte vordergründig aber etwas den Entzündungsprozess.

Wer sich weiter informieren möchte, findet im Internet Vielfältiges, zum Bespiel bei der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V.


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An Geburtstagen und zum Jahreswechsel wird einem meistens gewünscht, dass man immer schön gesund bleibt! Natürlich ist dies äußerst wünschenswert, dennoch hat auch jeder eine gewisse Eigenverantwortlichkeit zu tragen. Der Lebensstil, die Ernährung und vor allem der regelmäßige Gang zum Arzt spielen eine besonders Große Rolle, wenn es darum geht, die Gesundheit aufrecht zu erhalten. 

Untersuchung © Flickr/ striaticViele Krankenkassen bieten daher kostenlose Vorsorgeuntersuchungen an. Oft sind diese auch als 50-plus-Check bekannt. Eine frühzeitige Erkennung von Krankheiten ist der erste Weg sie völlig zu bekämpfen.

Für Frauen gibt es zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr alle zwei Jahre die Möglichkeit, ein Mammographie-Screening durchführen zu lassen. Dabei handelt es sich um das Röntgen der Brust, um Tumore frühzeitig zu erkennen.

Männer als auch Frauen sollten einmal pro Jahr eine End- und Dickdarm Untersuchung durchführen lassen. Dabei wird der Enddarm getastet und eine Stuhlprobe auf eventuelles Blut untersucht. weiterlesen »


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Hörgeräte - High-Tech im Ohr

Autor: Laura
abgelegt in: Allgemein, Alltag

Im Alter werden die Sinnesorgane bezüglich ihrer Leistung schlechter. Dazu gehört auch das Gehör. Meistens wird die Fähigkeit des Hörens jedoch nur gemindert, statt ganz verloren zu gehen. Dies führt zu Einschränkungen im Alter, wenn man zum Beispiel andere ständig nicht richtig versteht oder im Straßenverkehr durch Hörminderung Gefahren ausgesetzt ist.

Problematisch wird es auch im Freizeitbereich. Das Telefonklingeln wird zu spät wahrgenommen oder man versteht den Gesprächspartner am anderen Ende nicht. Nicht selten kann man auch Musik und Medien wie das Fernsehen weniger genießen.

So etwas ist verständlicherweise nicht gerade schön und angenehm. Dennoch sollte man den Mut haben, sich von Hals-Nasen-Ohren - Ärzten und/oder Hörgeräte-Akustikern beraten zu lassen. Dabei gibt es mehrere Fragen zu klären. Erstmal sollte raus gefunden werden, ob sich das ’schlecht hören’ auf nur ein Ohr oder beide bezieht. Danach kann festgestellt werden, ob ein Hörgerät von nöten ist oder anders Abhilfe geschaffen werden kann.

Falls man ein Hörgerät benötigt, steht immer noch zur Auswahl, ob man ein Im-Ohr-Gerät oder ein Hinter-dem-Ohr-Gerät möchte. Erstgenanntes ist wahrscheinlich etwas unauffälliger, falls einem wichtig ist, dass nicht gleich jeder das Hörgerät bemerkt. Dabei sind die heutigen Modelle meistens hautfarbend oder gar transparent. Natürlich wird jedes einzeln speziell auf Passform und Einstellungen angepasst.

Dabei handelt es ich heute meistens schon um High- Tech, denn die Geräte sind klein, können aber viel! Wo es früher noch Technik mit Batterien gab, geht es heute sogar ganz ohne - es kann also nicht zu einem plötzlichen Ausfall kommen. Teilweise sind Geräte sogar selbst in der Lage sich ein- und auszuschalten. Das Hörgerät kann dann ganz einfach über Nacht an einer Ladestation wieder aufgeladen werden, so dass es morgens wieder in Betrieb genommen werden kann.

Dadurch können viele Menschen wieder an Lebensqualität gewinnen. Eine tolle Sache also, die viel mehr Menschen ohne Scham nutzen sollten!


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Fit im Alter

Autor: Laura
abgelegt in: Allgemein, Lebensgefühl

Wer rastet, der rostet! …sagt ein altes Sprichwort. Nicht umsonst, denn bei zu wenig Bewegung wird man unbeweglicher.

Fahrrad ©Flickr/ Photo Mojp

Mindestens eine halbe Stunde Bewegung am Tag empfehlen Experten. Dabei muss man nicht immer direkt Sport betreiben. Spaziergänge und leichte Gartenarbeit wären ebenfalls eine Variante, sich auf Trab zu halten. Regelmäßige Bewegung bietet vielerlei Vorteile. Zum Beispiel bleibt man gelenkiger und das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt. Dadurch kann man Bluthochdruck und Herzinfarkten vorbeugen. Ein andere positiver Nebeneffekt ist wohl auch, dass man Übergewicht entgegen wirkt.

Vielleicht fragt man sich jetzt, ob es denn auch Nachteile gäbe. Natürlich sollten Menschen mit gesundheitlichen Probleme, besonders die Gelenke betreffend, keine belastenden Sportarten betreiben! Eine leichte Bewegung schadet jedoch niemandem, da man auch im Alter noch in der Lage ist Muskeln und Ausdauer aufzubauen. Gefahren gibt es dahingehend, dass man sich verletzen könnte, wenn man Sportarten aus Unwissenheit falsch betreibt, beziehungsweise Sportgeräte nicht richtig bedienen kann. Aus diesem Grund sollte man sich vorher beim Arzt, in einem Fitnesscenter oder einer Turngruppe beraten lassen! So ist es möglich, sich gefahrenfrei fit zu halten und die körperliche Ertüchtigung auch individuell angepasst zu bekommen, da einige “Neu-Sportler” dazu neigen sich zu überschätzen.

Besonders geeignet sind für Senioren und Seniorinnen sind Sportarten wie Radfahren, Wandern und Schwimmen. Letztere ist besonders gelenkschonend. Welche man wählt hängt natürlich sehr von den persönlichen Interessen ab. Man sollte sich an dieser Stelle auch bewusst sein, dass man keine dieser Sportarten allein betreiben muss. Gerade Wandern und Schwimmen wird häufig für Senioren-Gruppen angeboten. Regelmäßiger Sport kann dazu beitragen, das Lebensgefühl zu steigern. Schließlich sollte man auch Freude daran haben, man ist in Gesellschaft gleichaltriger und unter Umständen sogar an der frischen Luft. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass es auch im Winter nicht unmöglich ist sich regelmäßig zu bewegen. Es gibt schließlich nur schlechte Kleidung, kein schlechtes Wetter ;-)

Ich wünsche viel Spaß beim ausprobieren :)


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Altersgerechte Ernährung

Autor: Laura
abgelegt in: Allgemein, Alltag

Gesunde Ernährung sollte vielseitig und abwechslungsreich sein. Im Alter stellt sich allerdings der Körper um und dementsprechend sollte man auch die Ernährung anpassen. Worauf sollte man also besonders achten?

Obst © Flickr/ Rick McCharlesBeispielsweise bei Frauen zwischen 50 und 75 Jahren sinkt der Kalorienbedarf von 2000 auf etwa 1700 Kilokalorien pro Tag. Parallel steigt der Bedarf an Mineralstoffen und Vitaminen. Hinzu kommen oft Zahnprothesen, so dass man anstelle von festem Obst und harten, kernigen Vollkorn-Produkten auf sehr reife Früchte und Brote aus dunklem Vollkornmehl zurückgreifen sollte. Was einem in jungen Jahren geschmeckt hat muss nun nicht mehr gefallen. Eine Gaumenfreude kann zum einen durch das Verwenden frischer Kräuter erzeugt werden.

Aber wer isst schon gern allein? Durch das häufige Alleinsein vergeht vielen Menschen der Appetit, sowie der Antrieb für sich allein großartig zu kochen. Um dies zu verhindern, sollte man in Gesellschaft kochen, eine gemütliche Atmosphäre wählen, sich genug Zeit nehmen und die Mahlzeit schön anrichten. Schließlich wirkt dann alles gleich viel appetitlicher! Eventuell könnte man mit Familie und Freunden seine Freizeit gelegentlich mit einem gemeinsamen Kochen aufpeppen.

Ist die Nahrung dann erstmal in den Körper gelangt, kommt die nächste Hürde: die Verdauung. Diese läuft bei der reiferen Jugend etwas anders ab, da Magensäure, Verdauungsenzyme und Gallensäuren nur noch in geringeren Mengen produziert werden. Bei falscher Nahrung sind die unangenehmen Konsequenzen dann Völlegefühl, Sodbrennen und Bauchschmerzen. Daher ist es immer besser, die Kost leicht zu gestalten.Wichtig ist es auch genug zu trinken und sich regelmäßig zu bewegen. Frische Luft und Sport kann auch Hunger machen.

Wasserglas © Flickr/ malias“Trinken” ist ein weiteres wichtiges Stichwort! Häufig fehlt das Durstgefühl oder man trinkt bewusst weniger, da man ansonsten ständig Harndrang verspürt. Flüssigkeitsmangel ruft dann wiederum Schwindelgefühl, Kopfschmerzen und Schwäche hervor- schlimmstenfalls sogar einen Kreislaufkollaps. Am Tag sollte also regelmäßig genug Flüssigkeit zugeführt werden und das sind mindestens 1,5 Liter am Tag.

Als Faustregel gilt, dass man lieber 5 kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nimmt, als 3 große. Dabei ist eine leichte Vollkornkost, die dem Körper gut tut, sehr empfehlenswert.


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Jedes Jahr sterben in Deutschland 30.000 Menschen an Darmkrebs und das erschreckende ist, dass 90 Prozent der Todesfälle zu verhindern gewesen wären. Mit einer Darmspiegelung hätte man die Vorstufe des Krebses möglicherweise entdeckt und hätte den Patienten entsprechende Behandlungen gegen können.

Aber viele Menschen und dabei besonders ältere, scheuen sich vor dieser Untersuchung. Für viele Menschen ist alles, was mit dem Thema Verdauung zu tun hat tabu.

Wenn es im Unterleib schmerzt halten, es nicht wenige Menschen für eine Blinddarmentzündung oder führen es auf verdorbene Nahrung zurück und gehen erst gar nicht zum Arzt. Dabei liegt die Anstrengung der Ärzte gerade darin, den Krebs möglich früh zu erkennen um rechtzeitig handeln zu können.

Selbst wenn sie sich mit 50 oder älter noch gesund und aktiv fühlen, wünschen sie sich doch sicher, dass es auch in den nächsten Jahrzehnten so bleibt oder? Und dass das auch so ist, haben sie zum Teil auch selbst in der Hand.

Scheuen sie sich nicht und gehen zu den Vorsorgeuntersuchungen die ihnen von ihrem Arzt angeboten werden. So können sie selbst einen aktiven Beitrag zu einem langen und gesundem Leben leisten.


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Senior flickr ©SpigooLange Zeit galten die Wechseljahre als feste Domäne der Frauen, in denen sie in Folge des sich verändernden Hormonhaushaltes etwas seltsam benahmen. Inzwischen kann dieses Klischee nun auch auf den Mann übertragen werden, denn bei ihm sind die Wechseljahre ebenso wissenschaftlich belegt.

Was bei der Frau die Menopause ist bei beim Mann die Andropause. Der Hormonhaushalt beginnt sich ab dem 45.Lebensjahr entscheidend zu verändern. Grundlegende Erscheinungen, die der Mann zwar wahrnimmt, führt er jedoch selten auf die hormonellen Veränderungen zurück.

Ein erstes Symptom für Wechseljahre ist der veränderte Fettstoffwechsel. Dank des hohen Testosteronspiegels vor den Wechseljahren konnte der Gehalt des schädlichen Cholesterins deutlich gesenkt werden. Nach dem Absinken des Testosterons muss man wesentlich mehr auf die Zusammenstellung der Ernährung achten, um die Gefahr des vom Cholesterin verursachten Herzinfarktes zu verringern. Weitere Symptome der Wechseljahre beim Mann sind eine nachlassende Libido, verstärkte Reizbarkeit und depressive Grundstimmung, eine geringere Körperbehaarung, ein vermindertes Leistungsvermögen beim Sport oder im Beruf, zunehmende Erektionsprobleme sowie ein Schwinden der Muskelmasse.

Das Hinauszögern der Wechseljahre ist durch vielerlei Maßnahmen durchaus möglich. Die Klassiker wie Sport und Bewegung, Verzicht auf Alkohol sowie gesunde Ernährung klingen sicherlich etwas abgedroschen, können aber einen entscheidenden Anteil besitzen.


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