Die Wunderpille sucht man bei Arthrose vergebens. Denn kein Lebensmittel kann das Krankheitsbild heilen. Man kann jedoch mit einer gezielten, bewussten Ernährung die Symptome verringern bzw. die Beschwerden minimieren.
Die richtige Ernährung bei Arthrose kann sogar helfen den Krankheitsverlauf ein wenig hinauszuzögern. Eine extrem wichtige Rolle spielen Vitamin C und Kalzium. Sollten Sie unter Arthrose leiden sollten Sie stets darauf achten so wenig wie möglich tierische Fette zu sich zu nehmen. Denn Schweinefleisch enthält unter anderem Arachidonsäure, welche wiederum Gelenkentzündigen hervorrufen können. Für eine gute Ernährung bei Arthrose sollte Sie also weniger Fleisch essen. Denn Ihre Gesundheit sollte an erster Stelle stehen.
Wenn Sie sich etwas Gutes tun wollen greifen Sie stattdessen lieber zu Fisch und anderen Meeresfrüchren. Denn diese enthalten entzündungshemmende Stoffe. Zu den „guten“ Lebensmitteln für Arthrose-Erkrankte gehören auch Sojaöl, Äpfel und Avocados. Es ist wichtig für eine gesunden Stoffwechsel zu sorgen.
Manche Mediziner raten, darauf zu achten den Darm zu entlasten. Dafür gibt es ganz einfache Grundregeln, die nicht nur für eine optimale Ernährung bei Arthrose von Bedeutung sind, sondern auch nicht erkrankten Menschen hilft ihrem Darm etwas Gutes zu tun.
- Weizen
- industriell hergestellter Zucker
- tierische Fette
- Kaffee
- Wasser
- Rohkost
- fein geschrotetes Getreide
- Heilfasten
- Fisch
Natürlich sollte man auch immer darauf achten nicht dogmenhaft alle Regeln zu befolgen. Wichtig ist deshalb eine altersgemäße Ernährung, die das Krankheitsbild hemmt. Wenn Sie unschlüssig sind was Sie noch essen können, andere Fragen bezüglich der Ernährung bei Arthrose haben sollten oder Hilfe brauchen dann schauen sie doch hier einmal. Ähnliches gilt auch für Menschen die an Rheuma erkrankt sind.
Und noch ein kleiner Tipp von Arthrose-Betroffenen:
Gelantine. Bauen sie Gelantine in ihre Ernährungplan mit ein. Dazu müssen jedoch mindestens 10 Gramm am Tag zu sich nehmen. (Beispielsweise enthalten in Gummibärchen, Tortenguss und Wackelpudding)
Wenn die Familie zusammen kommt, dann freut man sich gleichzeitig auch immer auf ein gemeinsames Essen. Häufig wird aufwendig gekocht. Von Vorsuppe über Hauptspeise bis Nachtisch ist alles dabei. Doch was ist, wenn man nun alleinstehend ist und nicht mehr groß kochen will, weil es sich nicht lohnt oder man nicht mehr kann? Welche Möglichkeiten gibt es für Senioren, um eine vollwertige Mahlzeit zu sich zu nehmen?
Die Lösung lautet: “Essen auf Rädern“. Schon 1940 kamen in Großbritannien die Frauen der britischen Wohlfahrtsorganisation auf die Idee, Essen an bedürftige und alte Menschen zu liefern. Erst 20 Jahre später kam dieser Service zu uns nach Deutschland. Die Ersten, die dies empfangen durften waren 30 Berliner, versorgt vom Nachbarschaftshaus in der Urbanstraße, für gerade mal 20 Pfennig.
Bekannt ist dieser Essenbringdienst häufig auch unter “Mahlzeitendienst” oder “Menüservice” und wird von Privatunternehmen oder Großküchen bereitgestellt. Bis in die Wohnung kann man sich die Speisen bringen lassen.
Die Angebote umfassen häufig auch Spezialkost (vegetarisch, Diabetikerkost, Püriertes, salzarm und/oder lactosefrei). Desweiteren kann man natürlich auch ein Dessert bekommen. Dann hatte man schon mal eine warme Mahlzeit am Tag, was für den Körper sehr wichtig ist für eine gesunde Ernährung.
Teilweise kann man aich auch das Abendbrot liefern lassen. Vielleicht denkt der ein oder andere, das alles sei nur an Werktagen möglich: weit gefehlt! Auch kurzfristige Um- und Abbestellungen sind möglich, sowie Mahlzeiten an Feiertage und am Wochenende.
Meistens kann man schon einen Monat im Voraus aus täglich 3 Menüs eines auswählen, was dann im Thermobehälter warm nach Hause kommt. Außerdem gibt es grundlegend nochmals den Unterschied zwischen frisch Gekochtem und aufgetautem Essen. Dabei wird vom Anbieter ein Gefriermenü ausgeteilt, welches vom Kunden in einem bereitgestellten Gerät erwärmt werden muss.
Die Preise für ein Essen, egal welcher Variante, bewegen sich zwischen 2,35Euro und 10Euro. Für Bedürftige gibt es die Option Zuschüsse zu beantragen (hierzu beim Sozialamt erkundigen).
Betrachtet man den Zeitfaktor, so fällt auf, dass man mit den Gefriermenüs weniger gebunden ist, da diese einmal wöchentlich für das Gefrierfach gebracht werden. Bei den frisch Gekochten muss man natürlich täglich zu einer festen Zeit in der Wohnung präsent sein.
Gesunde Ernährung sollte vielseitig und abwechslungsreich sein. Im Alter stellt sich allerdings der Körper um und dementsprechend sollte man auch die Ernährung anpassen. Worauf sollte man also besonders achten?
Beispielsweise bei Frauen zwischen 50 und 75 Jahren sinkt der Kalorienbedarf von 2000 auf etwa 1700 Kilokalorien pro Tag. Parallel steigt der Bedarf an Mineralstoffen und Vitaminen. Hinzu kommen oft Zahnprothesen, so dass man anstelle von festem Obst und harten, kernigen Vollkorn-Produkten auf sehr reife Früchte und Brote aus dunklem Vollkornmehl zurückgreifen sollte. Was einem in jungen Jahren geschmeckt hat muss nun nicht mehr gefallen. Eine Gaumenfreude kann zum einen durch das Verwenden frischer Kräuter erzeugt werden.
Aber wer isst schon gern allein? Durch das häufige Alleinsein vergeht vielen Menschen der Appetit, sowie der Antrieb für sich allein großartig zu kochen. Um dies zu verhindern, sollte man in Gesellschaft kochen, eine gemütliche Atmosphäre wählen, sich genug Zeit nehmen und die Mahlzeit schön anrichten. Schließlich wirkt dann alles gleich viel appetitlicher! Eventuell könnte man mit Familie und Freunden seine Freizeit gelegentlich mit einem gemeinsamen Kochen aufpeppen.
Ist die Nahrung dann erstmal in den Körper gelangt, kommt die nächste Hürde: die Verdauung. Diese läuft bei der reiferen Jugend etwas anders ab, da Magensäure, Verdauungsenzyme und Gallensäuren nur noch in geringeren Mengen produziert werden. Bei falscher Nahrung sind die unangenehmen Konsequenzen dann Völlegefühl, Sodbrennen und Bauchschmerzen. Daher ist es immer besser, die Kost leicht zu gestalten.Wichtig ist es auch genug zu trinken und sich regelmäßig zu bewegen. Frische Luft und Sport kann auch Hunger machen.
“Trinken” ist ein weiteres wichtiges Stichwort! Häufig fehlt das Durstgefühl oder man trinkt bewusst weniger, da man ansonsten ständig Harndrang verspürt. Flüssigkeitsmangel ruft dann wiederum Schwindelgefühl, Kopfschmerzen und Schwäche hervor- schlimmstenfalls sogar einen Kreislaufkollaps. Am Tag sollte also regelmäßig genug Flüssigkeit zugeführt werden und das sind mindestens 1,5 Liter am Tag.
Als Faustregel gilt, dass man lieber 5 kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nimmt, als 3 große. Dabei ist eine leichte Vollkornkost, die dem Körper gut tut, sehr empfehlenswert.