Vom Freitag den 11. bis Sonntag den 13. April findet in München zum 4. Mal Deutschlands größte Messe für Menschen ab 50 statt: “Die 66“.
Dabei werden neben zahlreichen Ausstellern auch Events und Podiumsdiskussionen zu Themen wie Gesundheit, Lebensführung, Finanzfragen und Reisen vertreten sein. Eröffnet wird die Messe von Günther Beckstein. Wenn also die Jugend von heute mal wieder zu laut ist, lohnt sich vielleicht mal ein Ausflug nach München.
Finanziert wird sie teilweise von den Krankenkassen, insbesondere der AOK und der VdK. Aber wie gesagt ist hier nicht nur medizinische Beratung vorhanden. Ob man Bayerns berühmteste Kräuterfrau sehen, Grünen-Politikerin Barbara Rüttung hören oder einfach mal einen Tanzkurs absolvieren will - das Programm der Messe verspricht eine ganze Menge Unterhaltung.
Stattfinden wird das Ganze im M,O,C Verantstaltungscenter München. Die Preise sind mit 7 Euro bzw 5 Euro Ermäßigung für Behinderte und AOK-Mitglieder sehr moderat, für VdK-Mitglieder ist die Veranstaltung sogar umsonst.
Ich finde es toll, dass auch die Industrie unsere Altersgruppe als Zielgruppe fest auf der Rechnung hat, wenn Messen in diesem Umfang abgehalten werden, bedeutet das ja vor allem eines: Die Menschen ab 50 werden als ernstzunehmende Konsumenten wahrgenommen und beliefert. Mal sehen, was die Messe bringt, ich bin auf jeden Fall gespannt.
Jeder kennt das. Mit dem Alter werden Probleme, welche früher nicht der Rede wert gewesen sind, plötzlich zu nicht mehr wegzuignorierenden Störenfrieden. Das Resultat sind oft Abstriche, die der Mensch im Alltag hinnehmen muss. Einkaufen wird schwieriger, das Aufräumen der eigenen Wohnung dauert immer länger, die Wege beim Spazierengehen werden zusehends kürzer.
Das ist vollkommen normal, im Alter will der Körper eben nicht mehr hüpfen und springen, sondern ruhen und Maß halten. Selbstmitleid ist da unangebracht, man sollte sich eher überlegen, wie man mit den Problemen, sollte man welche haben, am Besten umgeht. Als erstes wären da die lieben Verwandten. Die sind jedoch leider Gottes meistens unterwegs, arbeiten oder sind anderweitig beschäftigt, und wenn man keine mehr hat, fällt diese Option sowieso weg. Außerdem ist das Gefühl, ständig auf seine Kindern oder Enkel angewiesen zu sein, auch nicht gerade erhebend. Das gilt noch viel mehr für Freunde, denen man gerne auf Augenhöhe, statt als auf Hilfe angewiesener Mensch begegnen würde.
Für die Aufräumarbeiten zu Hause bietet sich eine Putzfrau an. Natürlich, man ist automatisch der Meinung, dass die einem die Wohnung ausräumen. Das ist jedoch meistens nicht mehr als ein Vorurteil, einfach mal in die Anzeigen schauen und ein paar Leute zum Kennenlernen einladen. Wenn man Privatpersonen partout nicht vertrauen kann, gibt es auch große Firmen, die Putzfachkräfte zum Mieten bereitstellen. Das Problem dabei: Putzkräfte sind ziemlich teuer. Da gibt es, zum Teil kostenlose, Alternativen.
Es kommt natürlich darauf an, wie dringend die Hilfe im Haushalt benötigt wird, sich einfach mal zu informieren kann sicherlich in keinem Falle schaden. Gemeinnützige Verbände, die Altenpflege anbieten, gibt es eigentlich überall. Leider schwankt die Qualität sehr stark. Geschichten von Pflegern, die ihre Patienten als Opfer missbrauchen, kommen einem sofort in den Sinn, Gerüchte über Korruption in gemeinnützigen Organisationen hat man sicherlich auch schon aufgeschnappt. Ganz wichtig ist: Nicht alles glauben was man hört. Das gilt in beide Richtungen. Schreiben Sie gemeinnützige Organisationen nicht einfach ab, sondern rufen sie da mal an und fragen sie die aus.
Gleichzeitig gilt aber auch, dass sie sich keinesfalls als Patient in die Hände eines Arztes begeben. Es ist also kein unbedingtes Vertrauen angebracht. Die Pflegekräfte sind zwar alle geschult, die Organisationen kämpfen aber zum Großteil mit Geldmangel. Nicht einfach zugreifen, nur weil es kostenlos ist! Wenn Sie einen Pfleger gefunden haben, geben Sie ihm ruhig etwas Zeit, bis sie sich aufeinander einstellen können. Sollten Sie jedoch der Meinung sein, dass der Pfleger ungeeignet ist, Sie im schlimmsten Fall beleidigt oder ausraubt, dann nur keine falsche Scheu. Machen Sie seinem Vorgesetzten ausdrücklich Ihren Standpunkt klar und wechseln Sie die Organisation. Und versuchen Sie immer, so viel wie möglich noch selbst erledigen zu können, so bleiben sie aktiv!
Da mussten sich die deutschen Rentner schon etwas verwundert die Augen reiben, als sie in der Zeitung eine Rentenerhöhung zu Kenntnis nehmen durften. Bereits zum 1. Juli sollen die Altersbezüge um 1,1 Prozent steigen. Damit ist dies innerhalb von zwölf Monaten die zweite Erhöhung, nachdem die Renten 2007 um 0,54 Prozent angehoben wurden.
Allerdings mussten die rund 20 Millionen Rentner in Deutschland recht schnell feststellen, dass die 0,54 Prozent lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein waren, denn eine Inflationsrate von 2,3 Prozent bedeutete letztendendlich einen Einkommensverlust.
Aber wie kommt diese doch plötzliche Erhöhung zustande? Die Regierung um Bundeskanzlerin Angela Merkel hat beschlossen, den Riester-Faktor für einen Zeitraum von zwei Jahren auszusetzen. Dieser ist eigentlich eine Funktion, um das Wachstum der Renten bis zu einem bestimmten Grad zu regulieren. Der Riester-Faktor ist ein Abzug von der jährlich möglichen Rentenerhöhung, um einen Ausgleich zum Arbeitnehmer zu schaffen.
Die Begründung der Rentenerhöhung war laut Arbeitsminister Scholz, das auch die Rentner vom Aufschwung profitieren müssten. Der Wirtschaftweise Rürup hingegen argumentiert, dass dies vor allem zu Lasten der jungen Arbeitnehmer gehe und den Rentner nur teilweise helfe, denn der Pflegeversicherungsanteil bei der Rente wird bereits um 0,25 Prozent aufgestockt und eine Inflationsrate von 2,8 Prozent im Februar mache die Erhöhung zu einer Farce.
Als Rentner kann man sich jedenfalls freuen, dass ab Juli etwas mehr Geld im Portemonnaie vorhanden ist.
Immer mehr Senioren sehen Mobiltelefone nicht mehr als Last jüngerer Generationen an, sondern haben selbst ein Handy. Hieraus erschließt sich bei den Herstellern ein ganz eigener Markt, der allerdings meiner Meinung nach noch nicht vollständig erschlossen ist. Zwar gibt es Sonderanfertigungen von Herstellern wie Siemens, bei denen die Handys über ein besonders großes Display verfügen oder große, gut sichtbare Tasten haben. Wichtig ist bei Senioren aber vor allem die einfache Handhabung, sind doch in hohem Alter Dinge wie mobiles Internet, integrierte Navigation, Jamba, mehrere Millionen-Farbdisplay und hyper-auflösende Kamera eher belastend als unbedingt notwendig.
“Seniorengerechte Technik” ist dabei das Zauberwort. Daher gibt es bereits Handys von No-Name-Herstellern, die nur über drei Tasten verfügen. Mir stellt sich allerdings die Frage, ob es unbedingt eine Erleichterung und Vereinfachung darstellt eine Telefonnummer zu wählen, wenn man nur drei Tasten zur Verfügung hat. Die einfachste Methode an ein Senioren-taugliches Handy zu kommen ist alte Modelle von z.B. Nokia zu verwenden, die über ein großes Schwarz-weiß Display und große, leuchtende Tasten verfügen. Die alten Modelle sind für wenig Geld bei Ebay zu ersteigern oder in jedem Telekommunikationsgeschäft kostengünstig zu erstehen.
Erinnern werden sich die wenigsten, um „dabei“ und damit Teil des Ganzen gewesen zu sein müsste man mittlerweile knapp hundert Jahre alt sein – sollte das auf Sie zutreffen, bitte berichtigen Sie mich! - nichtdestotrotz gelten die 20er Jahre bei vielen Bekannten noch als „Kultzeit“. Sie werden ja nicht umsonst die „Goldenen Zwanziger“ genannt.
Mittlerweile haben das eine Menge Menschen erkannt: Es gibt Filme, die das Flair der 20er Jahre wieder aufleben lassen, immer wieder gab es Modetrends, die sich am damaligen Kleidungsstil orientierten. Warum eigentlich? Was hat diese Zeit so besonderes an sich, dass immer wieder auf sie zurückgegriffen wird?
Der 1. Weltkrieg 1918 und mit ihm der Versailler Vertrag hatten keine sonderlich gute Ausgangsbasis für eine „goldene Ära“ geschaffen. Deutschland war am Boden und sah einer langen Zeit der Reparationszahlungen und Armut entgegen. Trotzdem, mit dem Rapallo-Vertrag, und den Plänen von Dawes und Young, die den Versailler Vertrag anpassten,
kam 1924 plötzlich eine Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs ins Land.
Mit dem Beitritt in den Völkerbund 1926 war auch der politische Druck nicht mehr so groß wie vorher – plötzlich musste nicht mehr jeder betteln gehen und gesenkten Kopfes durch die Straßen marschieren. Es war wieder möglich, etwas zu erleben, auch wenn man selbst vielleicht gar nicht viel besaß.
Genau diese Haltung ist eine Zutat, die das Flair der 20er Jahre so attraktiv macht. Die Menschen haben sich einfach umgesehen, Möglichkeiten gesehen und mit Stil angegriffen. Natürlich hat das nicht jedem gefallen, aber im Rückblick vergessen die Leute oft die negativen Seiten einer neuen Bewegung.
Fast hundert Jahre später bleiben uns vor allem die schicken Hüte, die langen Zigaretten samt Halter, die wahnsinnig gute Musik und die raue, aber positive Haltung aus dieser Zeit im Kopf haften.
Irgendwie wünscht man sich doch ab und zu in die goldenen Zwanziger hinein, wenn mal wieder eins von diesen laut hämmernden Autos vorbeifährt, von dessen Beifahrersitz aus ein Geschöpf mit glasigem Blick und umgedrehter Schirmmütze aus dem Fenster hängt und „Yo!“ brüllt. Sogar die Jugend muss damals irgendwie angenehmer gewesen sein.
Das Klischee ist Jahrtausende alt. „Die Jugend von heute“ ist zu frech, zu laut und nimmt sich Dinge raus, die wir uns nie getraut hätten.
„Die Jugend liebt heute den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt mehr vor älteren Leuten und diskutiert, wo sie arbeiten sollte. Die Jugend steht nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widerspricht den Eltern und tyrannisiert die Lehrer.“ Das stammt angeblich von Sokrates, beweisen kann das aber niemand, zumindest bei Platon steht es wohl definitiv nicht.
Trotzdem – so oder so ähnlich haben wir das alle schon mal gedacht. Oder gebrüllt. Nur wenige schaffen es tatsächlich, Verständnis für die Dinge aufzubringen, mit denen die sogenannten „Jungen“ tagtäglich ankommen.
Sie schütteln den Kopf? Wohl sehr tolerant, gerade was die jungen Leute angeht? Dann habe ich hier für Sie eine kleine Liste. Wenn Sie es schaffen, nicht zusammenzuzucken, dann müssen Sie auch nicht weiterlesen. Falls Sie nicht wissen, was genau gemeint ist, können Sie trotzdem lesen, um sich bei Kontakt nicht zu sehr zu erschrecken.
HipHop. Jamba- Klingeltöne. “Der süße Schnuffel” an der Spitze der Charts. Bushido. Schnappi das Krokodil. Yogi- Oh- Sammelkarten- Spiele. Computerspiele, in denen den Gegnern das Gehirn rausgeschossen wird. Der Euro. Die Einheit. Na gut, die letzten beiden waren unfair. „The Playboy- Mansion“ im Nachmittagsfernsehen. Die 200 Euro teuren Handys, die jeden Monat gewechselt werden. Handtaschen, bei denen man sich wundert, wie sich die Zielgruppe die finanziert. Kleidungsstücke, bei denen man sich über ganz andere Dinge wundert. Oder diese Art, über Trends Bescheid zu wissen, von denen ich persönlich noch nie etwas gehört habe.
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Rentner und Senioren mögen vielleicht koordinative Schwierigkeiten im Umgang mit Technik besitzen, allerdings verfügen sie über genügend Zeit, um sich mit dem Erlernen auseinander zu setzen. Seniorengerechte Technik ist ein stark vernachlässigtes Feld, weshalb Wissenschaftler der TU-Berlin sich in einem speziellem Forschungsprojekt diesem Problemfeld verschrieben haben.
Wie die Wissenschaftler ermittelten, dauert es zwar um rund ein Drittel der Zeit länger, bis die Senioren die ihnen gestellten Aufgaben bewältigten, allerdings kamen sie mit ein wenig Übung mit allen technischen Herausforderungen zurecht. Die größte Problematik im Umgang mit der neueren Technik war die Abkehr von Grundprinzipien. Ältere Menschen gehen davon aus, dass beispielsweise nach dem Drücken einer Taste eines Handys eine unmittelbare Reaktion erfolgt. Dies bedeutet eigentlich nur, dass Senioren wie bei einem Lichtschalter, wo das Licht zu Leuchten beginnt, auch mit dem Drücken sofort eine Änderung erwarten. Die Menüführung zum gewünschten Ergebnis musste ihnen im Rahmen des Forschungsprojektes völlig neu erläutert werden.
Firmen, die sich aktiv mit seniorengerechter Technik auseinandersetzen, müssen sich bewusst sein, dass Gerät einfach zu strukturieren, ohne das es dadurch einen Qualitätsverlust erfährt. Dass ältere Menschen neue Techniken meiden ist eine weit verbreitete Mär, sie muss lediglich verständlich aufbereitet sein. Mit ein wenig Übung und einer fachgerechten Anleitung stehen auch Senioren alle Techniken offen.
Eine seniorengerechte Wohnung sollte es ermöglichen, ohne Probleme an verschiedene Punkte zu gelangen, beispielsweise zum Bad oder zur Küche. Der Bodenbelag muss so beschaffen sein, dass die Benutzung einer Gehhilfe, des so genannten Rollators, möglich ist. Bewohnt ein älterer oder alter Mensch ein Haus mit Treppen oder eine Mietwohnung, welche nur über den Treppenzugang zu erreichen ist, sollten zwei Handläufe zur Verfügung stehen bzw. ein Treppenlift eingebaut werden. Die Wohnung muss auf jeden Fall hindernisfrei sein, damit ein Senior so lange und so weit als möglich seine Selbständigkeit bewahren kann und möglichst nicht oder nur in Ausnahmen auf fremde Hilfe angewiesen ist. Die beste Wahl bezüglich der Wohnlage trifft man, wenn zum einen die Wege gut begehbar und beleuchtet sind und zum anderen, wenn die wichtigsten Einrichtungen wie beispielsweise ein Supermarkt, Arzt, Friseur und eine Apotheke sich in unmittelbarer Nähe befinden. Dasselbe gilt selbstverständlich auch für Bus und/oder Straßenbahn.
Es gibt mittlerweile sehr gute Hilfsmittel für Senioren, die keine Unterbringung in einem Heim wünschen. Einige Leistungen werden auch von den Krankenkassen ganz oder teilweise übernommen, zum Beispiel die Erhöhung des Toilettensitzes, eine Sitzmöglichkeit in Badewanne/Dusche. Ferner befürworte ich aus eigener Erfahrung als (ehemals) pflegende Angehörige die Anschaffung eines Toilettenstuhles. Dieser erspart dem Senior vor allem in der Nacht oder wenn er/sie bettlägerig ist, sowohl den Gang zum Bad/WC als auch die Zuhilfenahme einer anderen Person.
Die Wechseljahre treten für gewöhnlich um das 50. Lebensjahr Absinken des Hormons Östrogen, w herum ein, manchmal auch zeitiger. Bei Frauen sind die Wechseljahre biologisch durch das Menstruationsende gekennzeichnet, weil die Eierstöcke ihre Arbeit einstellen. Damit verbunden ist auch dasorauf viele Wechseljahresbeschwerden zurückgeführt werden. Zu den häufigen Symtomen, um hier nur ein paar zu nennen, gehören die allseits bekannten Hitzewallungen, trockene Haut und trockenes, schütter werdendes Haar, Rückenschmerzen, Osteoporose, Inkontinenz oder auch psychische Beschwerden wie Reizbarkeit und Schlaflosigkeit. Die schulmedizinische Behandlung erfolgt auf rein körperlicher, symptomaler Ebene meist durch das Verschreiben von Hormonen. Weil es den Frauen dann oft besser geht, unterbleibt das bewusste Auseinandersetzen mit der neuen Situation.
Mit den Wechseljahren beginnt eine neue Lebensphase, die genauso ihre positiven Seiten hat wie jede andere auch. Aus der Rolle der Frau und Mutter kann sich jetzt die Rolle der weisen Frau entwickeln, welche die offenen Rechnungen mit der Vergangenheit begleicht und sich neuen Themen widmet. Außerdem entfallen die Sorge um die Möglichkeit der Schwangerschaft, so dass auch in Partnerschaften eine neue reifere Seite einkehren kann
und Chancen eröffnet, wenn man sie nutzen will. Die neue Ruhe wahr- und anzunehmen ist eine Möglichkeit, diesen Teil des Lebens bewusst zu erleben und zu gestalten. Frau wie Mann hat die Chance, sich in den Wechseljahren für eine positive Haltung bezüglich diesem Teil ihres Lebens zu entscheiden und somit einen Abschnitt mit noch vielen erfüllenden Jahren einzuleiten.
Wenn Beschwerden auftreten, gibt es eine Vielzahl an natürlichen Behandlungsmethoden aus dem Ayurveda, der Kräuterheilkunde, der chinesischen Kräutermedizin, der Aromatherapie, der Bach-Blütentherapie oder auch der Homöopathie, die es sich lohnt, näher in Augenschein zu nehmen und als geeignete Begleitung für diese Phase zu nutzen .
Schon seit geraumer Zeit verbringen viele Deutsche ihren Kuraufenthalt nicht mehr in Deutschland, sondern weichen ins nahe gelegene Tschechien aus. Kein Wunder, denn die tschechischen Kurorte locken mit kostengünstigen Angeboten und konkurrenzfähiger, moderner Medizin. Die tschechischen Städte, die oft wie aus dem letzten Jahrhundert entsprungen wirkten, haben sich dem westlichen Standard in der letzten Zeit mehr und mehr angepasst.
Ein nicht außer Acht zu lassender Vorteil für die tschechischen Kurorte ist die Tatsache, dass sogar deutsche Krankenkassen einen Kuraufenthalt im Nachbarland empfehlen, um dadurch Kosten gegenüber teureren einheimischen Kureinrichtungen zu sparen.
Die Kurangebote in Tschechien decken überwiegend die Bedürfnisse von Senioren, für die es natürlich ein schönes Erlebnis ist, “fernab” der Heimat ein paar
erholsame Tage im Böhmischen Wald oder einer anderen Naturattraktionen Tschechiens zu verbringen. Desweiteren ist es auch möglich, sich den Aufenthalt durch die im Vergleich niedrigeren “Lebensunterhaltskosten” zu versüßen. Insgesamt betrachtet ist das Kurangebot in Tschechien eine interessante Alternative, welche durch günstige Preise, schöne Landschaften und einem mittlerweile gleichwertigen medizinischen Standard besticht.