Ab 50 Aufwärts

Die Silver-Generation
 


Senioren-Supermarkt heißt das neue Zauberwort für die Generation 50 plus, wenn es um’s Einkaufen geht. Immer mehr Märkte eröffnen, die speziell auf diese Zielgruppe ausgerichtet sind. Allerdings werden andere Kunden nicht vertrieben! Es handelt sich nämlich meistens um Mehr-Generationen-Märkte, bei denen allerdings die reifere Jugend besonders berücksichtigt wird.

Am Eingang fällt dies schon dadurch auf, dass es vielerlei Einkaufswagen gibt. Unter anderem sind Modelle mit integrierter Gehhilfe darunter. So etwas kann man sich als Rollator mit vergrößertem Korb vorstellen. Die Auspreisungen und Artikelbezeichnungen sind zur besseren Kenntlichkeit größer geschrieben als normal. Häufig sind jene auch noch mit Blindenschrift versehen. In einigen Märkte hängen an den Regalen auch noch einmal Lupen.

Senioren-Supermarkt © Flickr/ yinnxp

Da viele ältere Menschen nicht mehr so gut zu Fuß sind, gibt es mehrere sogenannte “Serviceknöpfe“. Diese fungieren wie eine Art Klingel, mit der auf Wunsch ein Verkäufer herbeigerufen wird. Es gibt nämlich auch heute noch Kunden, die auf Beratung beim Einkauf großen Wert legen - auch wenn man zum Beispiel bestimmte Artikel nicht findet.

Anders als in Großfamilien sind keine großen Sparpakete gefragt, denn viele der Senioren leben allein und können daher mehr mit kleinen Abpackungen anfangen. Dahingehend ist auch das Sortiment ausgelegt, so muss man nicht eine Woche lang dieselbe Wurst essen.

Nicht nur Lebensmittel gibt es, sondern auch viele nützliche Dinge für den Alltag. Zum Beispiel Elektrogeräte, wie Telefone mit extra großen Tasten. Viele ältere Menschen haben nicht mehr genug Kraft in den Händen um eine Wasserflasche zu öffnen. Dafür gibt es praktische Flaschenöffner, die es erleichtern Schraubverschlüsse zu öffnen.

Schön ist auch, dass es Sitzplätze gibt, um kurz auszuruhen. Was ist zu bemängeln? Das wären wohl zum einen die Preise, die teilweise erheblich höher sind als in einigen Discountern. Und man könnte vielleicht noch einen Einkauf-Lieferservice einrichten, für diejenigen, die nicht mehr so schwer tragen können.

Allerdings sollte man lieber die Vorzüge ins Licht rücken! Ich finde, es ist ein sehr positives Beispiel, was hoffentlich noch weiter etabliert wird.


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Eine weitere Sportart, die für Senioren sehr zu empfehlen ist, ist das Schwimmen. Was sollte man beachten und worin liegen die Vorteile?

Einige Menschen sind im Alter weniger Fit als andere, dies hängt zum einen mit gesundheitlichen Defiziten zusammen und zum anderen ist es einfach mangelnde Kraft und Ausdauer. Daher ist eher anzuraten in einer Schwimmhalle, als in einem See zu schwimmen. Da es in der freien Natur jedoch viel schöner ist, kann man alternativ noch den Uferrand vorziehen, falls man plötzlich nicht mehr kann. Als Grundregel gilt immer, lieber vorsichtig zu sein und sich nicht zu viel abzuverlangen.

Schwimmen © Flickr/ fazen

Um sich vor Wasser in den Augen zu schützen, welches nicht selten ein Brennen verursachen kann, kann man Schwimmbrillen verwenden. Solche sind mittlerweile auch mit Sehstärken erhältlich, damit man auch beim Sport gut sehen kann. Weiterhin fällt es im Wasser viel leichter sich zu Bewegen, da der Wasserdruck in dem Fall positiv auf die Gelenke wirkt. Durch die vielen Schwimmstile ist es möglich, viele Muskelgruppen anzusprechen und zu trainieren. Doch nicht nur die Muskeln, sondern auch das Herz-Kreislauf-System kann gestärkt werden.

Übt man alle Bewegungen langsam und in Ruhe aus, so stellt sich auch ein Gefühl der Entspannung ein und das Wohlbefinden wird enorm gesteigert. Bei diesem Sport ist es eigentlich fast unmöglich sich schlimm zu verletzen, allerdings sollte man die Techniken richtig ausführen oder den Bademeister um Hilfe bitten.

Im Internet findet man derzeit ein großes Angebot für „Seniorenschwimmen“. Wahrscheinlich genügt es jedoch schon sich in den örtlichen Schwimmhallen zu erkundigen. Meistens gibt es dort preisgünstige Angebote am Vor- oder Nachmittag.

Ein positiver Nebeneffekt ist außerdem, dass man unter Leute kommt. Denn Schwimmen ist sehr beliebt und kann bis ins hohe Alter betrieben werden.


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Im Alter hat man häufig auch noch Lust sich zu bewegen. Eine Reihe von Sportarten gibt es, die auch für Menschen über 50 durchaus geeignet sind. Dabei gibt es einiges zu beachten, beginnen wir mit dem Radfahren:

Radfahren © Flickr/ kamshots

Das Radfahren ist möglich, wenn man gesundheitlich in einer guten Verfassung ist. Dies bezieht sich besonders auf die Gelenke und auf die Sinnesorgane. Um im Straßenverkehr sicher zu fahren, ist es notwendig, dass die Sehleistung ausreichend ist, damit man rechtzeitig auf andere Verkehrsteilnehmer und Gegebenheiten wie Ampeln und Beschilderung reagieren kann. Dies wirkt sich außerdem auf das Gleichgewichtsgefühl aus. Daher sollte man sicherstellen, dass man noch in der Lage ist, ohne zu pendeln zu radeln. Besonders wichtig ist es auch, einen Fahrradhelm zu tragen, falls man doch einmal stürzt. Für Senioren gibt es auch spezielle Räder, die einen besonders tiefen Einstieg haben, da viele ihre Beine nicht ohne weiteres sehr hoch heben können. Oder auch Varianten, die zwei Hinterräder haben, für Personen, denen Gleichgewicht halten schwer fällt. Solche Spezialräder können auch von der Krankenkasse bezuschusst werden.

Die Benutzung eines Zweirades bietet drei große Vorteile: Es dient hin und wieder als Fortbewegungsmittel, ist eine nette Freizeitbeschäftigung und ist natürlich ein Sportgerät, mit dem man sich fit halten kann. Man trainiert die Beweglichkeit und Ausdauer. Desweiteren wird das vegetative Nervensystem gestärkt. Und ganz wichtig: man wirkt dem Muskelabbau entgegen, der von Natur aus im Alter voranschreitet.

Das Radfahren bietet sich auch für Menschen an, die sich selbst schwer motivieren können, da man relativ schnell einen Fortschritt bemerkt. Man sieht, dass es sich lohnt und ist bestrebt, seine Aktivität fortzuführen. Wer jetzt denkt, dass es allein ja doch keinen Spaß macht, der hat die Möglichkeit sich in Seniorengruppen Partner zu suchen. Außerdem gibt’s auch Trainingspläne, die man sich im Internet herunterladen kann: zum Beispiel diesen hier.

Gerade jetzt, wo die Sonne noch scheint, kann man doch mal eine schöne Radtour machen. Auf geht’s! :-)


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1980 wurde diese mit Rädern versehene Gehilfe in Schweden erfunden. Nur zehn Jahre später hielt die Neuheit auch in Deutschland Einzug. Was kann dieses Stütze und wo liegen die Vorteile?

Rollator © Flickr/ tuppus

Bekannt ist sie besonders unter dem Begriff Rollator, selten Gehwagen genannt. Der Rollator besteht aus einem stabilen Stützrahmen, der durch drei oder vier Räder fahrbar gemacht wird. Oben befinden sich zwei rutschfeste Griffe, die außerdem mit feststellbaren Bremsen versehen sind. Dadurch wird er zu einer zuverlässigen Stütze, für schwache oder gehbehinderte Personen. Zusätzlich ist praktischerweise vorn ein Korb angebracht, indem man Tasche, Regenschirm oder den Einkauf  verstauen kann. Außerdem bietet der Rollator die Möglichkeit, sich auf der Sitzfläche kurz auszuruhen.

Neben dem Modell aus Metall, gibt es für die Nutzung in der Wohnung auch Varianten, die komplett aus Holz sind und statt eines Korbes meistens mit einem Tablett ausgestattet sind. Im Vergleich zu anderen Gehhilfen, wie zum Beispiel Gehstöcke, muss das Gerät nie vom Boden abgehoben werden und bietet somit ohne Unterbrechung sicheren Halt.

Falls man jetzt denkt, dass Rollatoren wohl sehr sperrig und schlecht zu transportieren sind, dann liegt man falsch. Sie lassen sich nämlich leicht zusammenklappen! Diese Alltagshilfe steigert enorm die Bewegungsfreiheit und das Lebensgefühl. Der ein oder andere kann nun endlich wieder allein einkaufen oder spazieren gehen, ohne auf seine Mitmenschen angewiesen zu sein. Dadurch bekommt man natürlich auch seinen Alltag besser organisiert und erlangt wieder mehr Selbstbewusstsein.

Im Straßenverkehr, können Treppen und Bordsteine jedoch leicht zu schwer überwindbaren Hindernissen werden. Um dies zu verhindern, sollte man schräg darauf zu steuern und die Räder einzeln rüber heben. In der Dunkelheit sind auch Lichter und Reflektoren zu empfehlen, damit man rechtzeitig von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen wird. Beim Kauf sollte man außerdem darauf achten, dass die Gehstütze individuell einstellbar ist. Da es medizinisch anerkannt ist, kann man sich auch beim Arzt und der Krankenkasse über die Kosten informieren. Ansonsten sind mit 60 bis 400 Euro zu rechnen.

Wer sich noch detaillierter informieren will, kann hier klicken!

Ich halte es für eine tolle und nützliche Erfindung. Erstaunlich ist auch, dass seit neuestem an Navigationssystemen für Rollatoren gearbeitet wird, damit sich Senioren zum Beispiel besser im Seniorenheim auf den Fluren zurecht finden.


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Wer rastet, der rostet! …sagt ein altes Sprichwort. Nicht umsonst, denn bei zu wenig Bewegung wird man unbeweglicher.

Fahrrad ©Flickr/ Photo Mojp

Mindestens eine halbe Stunde Bewegung am Tag empfehlen Experten. Dabei muss man nicht immer direkt Sport betreiben. Spaziergänge und leichte Gartenarbeit wären ebenfalls eine Variante, sich auf Trab zu halten. Regelmäßige Bewegung bietet vielerlei Vorteile. Zum Beispiel bleibt man gelenkiger und das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt. Dadurch kann man Bluthochdruck und Herzinfarkten vorbeugen. Ein andere positiver Nebeneffekt ist wohl auch, dass man Übergewicht entgegen wirkt.

Vielleicht fragt man sich jetzt, ob es denn auch Nachteile gäbe. Natürlich sollten Menschen mit gesundheitlichen Probleme, besonders die Gelenke betreffend, keine belastenden Sportarten betreiben! Eine leichte Bewegung schadet jedoch niemandem, da man auch im Alter noch in der Lage ist Muskeln und Ausdauer aufzubauen. Gefahren gibt es dahingehend, dass man sich verletzen könnte, wenn man Sportarten aus Unwissenheit falsch betreibt, beziehungsweise Sportgeräte nicht richtig bedienen kann. Aus diesem Grund sollte man sich vorher beim Arzt, in einem Fitnesscenter oder einer Turngruppe beraten lassen! So ist es möglich, sich gefahrenfrei fit zu halten und die körperliche Ertüchtigung auch individuell angepasst zu bekommen, da einige “Neu-Sportler” dazu neigen sich zu überschätzen.

Besonders geeignet sind für Senioren und Seniorinnen sind Sportarten wie Radfahren, Wandern und Schwimmen. Letztere ist besonders gelenkschonend. Welche man wählt hängt natürlich sehr von den persönlichen Interessen ab. Man sollte sich an dieser Stelle auch bewusst sein, dass man keine dieser Sportarten allein betreiben muss. Gerade Wandern und Schwimmen wird häufig für Senioren-Gruppen angeboten. Regelmäßiger Sport kann dazu beitragen, das Lebensgefühl zu steigern. Schließlich sollte man auch Freude daran haben, man ist in Gesellschaft gleichaltriger und unter Umständen sogar an der frischen Luft. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass es auch im Winter nicht unmöglich ist sich regelmäßig zu bewegen. Es gibt schließlich nur schlechte Kleidung, kein schlechtes Wetter ;-)

Ich wünsche viel Spaß beim ausprobieren :)


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Wie sagte Adolph Freiherr von Knigge einst? “In Städten glaubt man, es gehöre zum guten Ton, nicht einmal zu wissen, wer in demselben Hause wohnt.” Wenn man jedoch keine Kinder mehr im Haus hat oder gar allein wohnt, ist es sicher eher traurig, niemanden im Haus zu kennen. Welche Wohnformen gibt es eigentlich für Senioren, um im Alter nicht allein zu versauern?

Ältere Ehepaare sind ja zumeist bestrebt sich ein Häuschen im Grünen zu kaufen oder zu bauen, um ihren Lebensabend dort genießen zu können. Darum muss man sich meistens jedoch schon rechtzeitig gekümmert haben und finanziell ist es noch einmal eine Hürde, die es zu nehmen gilt.

Badezimmer © Flickr/ tamdemracerEine günstigere Alternative sind altersgerechte Wohnungen. Diese werden speziell umgebaut, so dass keine Schränke in der Küche zu hoch hängen. Im Badezimmer werden die Sanitäranlagen angepasst. Besonders die Dusche wird so umgebaut, dass sie ebenerdig ist und eine Sitzmöglichkeit besteht. So kann man weder beim reingehen stolpern, noch während des duschens ausrutschen. Weiterhin sind solche Wohnungen meist ohne Türschwellen. Begibt man sich in der Hausflur, so muss man meistens keine Treppen überwinden oder es ist ein Lift vorhanden.


Personen die allein sind, haben auch die Möglichkeit, in ein betreutes Wohnen zu gehen. Im Prinzip sind dies auch altersgerechte Wohnungen, die sich allerdings meistens in der Nähe eines Pflegeheims befinden, so dass immer Hilfe in der Nähe ist. Die Senioren können so in Bezug auf Hygiene, Wohnungsreinigung, dem Ausfüllen wichtiger Formulare und regelmäßigen Mahlzeiten unterstützt werden.

Senioren-WG © Flickr/ stringbotEine weitere Möglichkeit ist, eine Wohngemeinschaft (WG) in Betracht zu ziehen. Dort kann man sich den Alltag mit seinen Mitbewohnern organisieren und es ist immer jemand da, so dass dies besonders für Alleinstehende in Frage kommt. Dabei ist noch zu unterscheiden zwischen reinen Senioren-WG’s und einem sogenannten Mehr-Generationen-Wohnen. Dabei sind entweder in der WG direkt auch junge Menschen oder in einem Wohnpark werden WGs zusammengestellt, währenddessen dort auch Familien und Studenten-WGs existieren.

Siehe da, man muss also längst noch nicht ins Altersheim, um sicher, komfortabel und nicht allein zu leben.


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Zumeist wird gedacht, dass richtiges Verliebtsein nur bei jüngeren Menschen vorkommt. Dabei kann man auch im älteren Semester noch frisch oder wieder neu verliebt sein. Wieso auch nicht? Schließlich sind Liebe und Zuneigung ganz natürliche Bedürfnisse, die jeder von uns hat - egal welchen Alters.

Pflegt man schon seit vielen Jahre eine Beziehung, so kann man auf eine lange glückliche, gemeinsame Zeit zurückblicken. Wahrscheinlich hat man den Partner auch dann erst so richtig kennen und lieben gelernt, mit all seinen Macken. Weiterhin hat man dann eine ganz andere Vertrauensbasis, die über die lange Zeit bestens erprobt werden konnte. Dadurch können schwierige Lebensphasen und Konflikte viel besser bewältigt werden. Man kann schließlich alle Gefühle teilen. Das schweißt natürlich zusammen!

Andernfalls kann der öde Alltagstrott die Partnerschaft auch spalten, so dass man sich trennt. Wenn man in den Ruhestand getreten ist und nicht mehr regelmäßig aus dem Haus geht, führen oftmals schon Kleinigkeiten zu Streit, so dass man sich lieber noch ein Türchen offen hält, mal getrennt vor die Tür zu gehen.

So mancher mag denken, dass so eine fest gefahrene Partnerschaft dazu führt, dass kein richtiges Liebesleben mehr stattfindet und auch Sex nicht mehr zum Interessenfeld gehört. Das ist natürlich Unsinn, wenn nicht gerade durch biologische Ursachen keine Möglichkeit mehr besteht, wie zum Beispiel der neue Kinofilm “Wolke 9″ zeigt. Die Häufigkeit im Vergleich zu 20-jährigen ist sicherlich bedeutend geringer, allerdings kann man Zärtlichkeiten auch anders austauschen.

Weiterhin ist es ein Fehler, die sexuelle Aktivität als Maß für die Liebe zwischen zwei Personen zu nennen. Gerade ältere Menschen pflege ganz andere Ideale, welche nicht zu unterschätzen sind. Die Lebens- und Partnerschaftserfahrung, die gewonnen wurde, kann schließlich nur positiv sein um den Mut zu haben neues zu probieren und die schönen Seiten einer Liebesbeziehung fortzuführen.


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Gesunde Ernährung sollte vielseitig und abwechslungsreich sein. Im Alter stellt sich allerdings der Körper um und dementsprechend sollte man auch die Ernährung anpassen. Worauf sollte man also besonders achten?

Obst © Flickr/ Rick McCharlesBeispielsweise bei Frauen zwischen 50 und 75 Jahren sinkt der Kalorienbedarf von 2000 auf etwa 1700 Kilokalorien pro Tag. Parallel steigt der Bedarf an Mineralstoffen und Vitaminen. Hinzu kommen oft Zahnprothesen, so dass man anstelle von festem Obst und harten, kernigen Vollkorn-Produkten auf sehr reife Früchte und Brote aus dunklem Vollkornmehl zurückgreifen sollte. Was einem in jungen Jahren geschmeckt hat muss nun nicht mehr gefallen. Eine Gaumenfreude kann zum einen durch das Verwenden frischer Kräuter erzeugt werden.

Aber wer isst schon gern allein? Durch das häufige Alleinsein vergeht vielen Menschen der Appetit, sowie der Antrieb für sich allein großartig zu kochen. Um dies zu verhindern, sollte man in Gesellschaft kochen, eine gemütliche Atmosphäre wählen, sich genug Zeit nehmen und die Mahlzeit schön anrichten. Schließlich wirkt dann alles gleich viel appetitlicher! Eventuell könnte man mit Familie und Freunden seine Freizeit gelegentlich mit einem gemeinsamen Kochen aufpeppen.

Ist die Nahrung dann erstmal in den Körper gelangt, kommt die nächste Hürde: die Verdauung. Diese läuft bei der reiferen Jugend etwas anders ab, da Magensäure, Verdauungsenzyme und Gallensäuren nur noch in geringeren Mengen produziert werden. Bei falscher Nahrung sind die unangenehmen Konsequenzen dann Völlegefühl, Sodbrennen und Bauchschmerzen. Daher ist es immer besser, die Kost leicht zu gestalten.Wichtig ist es auch genug zu trinken und sich regelmäßig zu bewegen. Frische Luft und Sport kann auch Hunger machen.

Wasserglas © Flickr/ malias“Trinken” ist ein weiteres wichtiges Stichwort! Häufig fehlt das Durstgefühl oder man trinkt bewusst weniger, da man ansonsten ständig Harndrang verspürt. Flüssigkeitsmangel ruft dann wiederum Schwindelgefühl, Kopfschmerzen und Schwäche hervor- schlimmstenfalls sogar einen Kreislaufkollaps. Am Tag sollte also regelmäßig genug Flüssigkeit zugeführt werden und das sind mindestens 1,5 Liter am Tag.

Als Faustregel gilt, dass man lieber 5 kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nimmt, als 3 große. Dabei ist eine leichte Vollkornkost, die dem Körper gut tut, sehr empfehlenswert.


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In der heutigen, meist rastlosen Zeit ist so mancher auf der Suche nach einem Ruhepol. Anstatt nur für wenige Tage im Jahr in den Urlaub zu fahren, gibt es eine schöne Alternative, die man dann allerdings zu jeder Jahreszeit sein Eigen nennen kann und die durchaus preisgünstiger ist. Ein neues Hobby, eine Rückzugsmöglichkeit, ein Kraftquell für den Alltag und eine Menge Erholung sowie Entspannung warten, wenn man sich erst einmal einen schönen kleinen Garten angelegt hat.

Gartengeräte © Flickr /Nadya PeekGerade Menschen die in der Stadt leben, fahren an den Wochenenden öfter raus in die Natur und kämen vielleicht anfangs nicht auf die Idee, dass Gartenarbeit einem Hobby gleichkommen könnte. Dabei besteht doch die Möglichkeit, alles nach seinen eigene Vorstellungen auszurichten, außerdem sein eigenes Obst und Gemüse anzubauen oder einfach nur ein Blumenmeer und eine Liegewiese herzurichten.

Noch dazu muss man dann nicht um vier Uhr in der Frühe aufstehen um sich einen Liegestuhl mit dem Handtuch zu sichern. So ein eigener Garten gibt auch eine schöne Location für Grillfeste mit Freunden und der Familie her, so dass sich gerade im Sommer das hegen und pflegen sehr lohnt. Den ganzen Aufwand muss man auch nicht immer als anstregend empfinden. Schließlich hat man dort Ruhe, frische Luft und Sonne - das weckt sicherlich beim ein oder anderen Bürohengst Glücksgefühle ;-) Schön ist es doch am Ende des Tages sein vollendetes Werk betrachten zu können und dabei zu wissen, dass es doch nie langweilig wird, da immer Arbeit anfällt. Auf dem eigenen Fleckchen grün kann man seiner Krativität freien Lauf lassen, denn viele Ratgeber in Form von Büchern, TV-Sendungen oder im Internet liefern neue Ideen.

Gerade auch für ältere Menschen kann es ein kleines Fitnesstraining ersetzen, da diese an Fitnessstudios selten Gefallen finden: laute Musik, stickige Luft und so weiter können schließlich auch gemieden werden. Gartenarbeit kann anstregender sein als man denkt! Jedoch ist es toll, seinen Lebensabend in einem gepflegten Stückchen Grün auf der Gartenbank entspannt genießen zu können.

Und wie heißt es nach Goethe- “Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!”


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Sonst nur von Kindern eingefordert, werden wir in Zukunft wohl auch von Älteren hören, dass sie auf den Spielplatz gehen wollen. Grund ist ein neuartiges attraktives Freizeitangebot, was sich „Seniorenspielplatz“ oder selten auch Bewegungs-Parcours nennt.Doch was steckt hinter dem Konzept? Sind diese Begegnungsstätten wirklich ausschließlich für Senioren gedacht? Und wo steckt der Vorteil gegenüber dem klassischen Fitnessstudio?

seniorenspielplatz © flickr / paveitapics
Ursprünglich stammt die Idee aus China. Dort wurden vielerlei Outdoor-Fitnessparks für ältere Menschen angelegt. Es gilt altersgerechte Sportgeräte zu bezwingen und eine neue Begegnungsstätte zu entdecken. Im Reich der Mitte ist es völlig normal in aller Öffentlichkeit Fitness zu betreiben. Hierzulande mag der eine oder andere vielleicht etwas ins grübeln kommen, ob man draußen vor anderen einfach rumturnt und ob denn „Seniorenspielplatz“ der richtige Ausdruck sei. Schließlich klingt es, als wolle man die ältere Generation auf den Stand eines Kindes zurück versetzen. Allerdings sollte dies nicht als Beleidigung aufgefasst werden, sondern als Möglichkeit, mehrere Generationen zusammen zu bringen. Bei dem vielfältigen Angebot, wie z.B. Bein- und Rückentrainer, Schaukeln, Boccia und Massagegeräten, welche selbst gesteuert werden, könnte dies auch für junge Familien verlockend sein.
Erstmals 1999 gab es das Konzept in Deutschland und mittlerweile findet man sie sogar in ziemlich allen Großstädten, so dass die Liste der Spielplätze für Senioren stetig wächst. Zunächst nach dem Vorbild eines Trimm-Dich-Pfades, handelt es sich heute auch um einen Freizeitspaß, als nur um reinen Sport. Mit dem neuartigen Konzept soll das alte Eisen jung gehalten werden – geistig sowie körperlich. Vorteil ist, dass die Geräte in Alltagskleidung  betrieben werden können. Desweiteren sind die Geräte weniger gewichtüberladend als solche in Fitnessstudios und auch leicht für jedermann zu handhaben. An jedem Gerät findet man einen kleinen Aufsteller mit Sicherheitshinweisen und einer kurzen Bedienanleitung. Da sollte man doch den Mut haben, einmal einen solchen zu besuchen, denn insgesamt ist es sicher eine tolle Idee, die das Freizeitangebot für ältere Menschen bereichert und die Gesundheit stärkt.


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