Ab 50 Aufwärts

Die Silver-Generation
 


Archiv: Lebensgefühl

Um aktiv zu bleiben, muss man dem Gehirn auch im Alter öfter neue Anforderungen stellen. Schließlich ist der Mensch ein Gewohnheitstier und erfährt nichts neues, wenn er nicht danach strebt beziehungsweise Interesse zeigt.

Gehrin © Flickr/ eratGehirn-Jogging bedeutet nicht, dass man ständig ein straffes Lernprogramm wie in der Schulzeit absolvieren muss. Viele Senioren vertreiben sich die Zeit mit Rätseln aller Art. Genug gibt es ja! Für Fans der Wörter die Kreuzworträtsel und für alle Zahlenfanatiker die „Sudokus“. Letztgenannte haben in der vergangenen Zeit einen wahren Hype ausgelöst. All dies zählt schon zu kurzen Denksport.

Für alle, die sich für neue Technik interessieren, ist sicher auch das Gehirn-Jogging von Nintendo interessant. Dort kann man auf einem Bildschirm mit einer Art Stift kleine Aufgaben aus vielen Wissensgebieten lösen. Allerdings ist dieses Unterhaltungsmedium nicht gerade das günstigste.

Viele ältere Menschen fühlen sich auch durch das Erlernen einer Fremdsprache gefordert. Außerdem erhöhen auch Lesen und rege Diskussionen über ein Thema den Wissenstand durch Erfahrungsgewinn und –austausch. Als Richtwert sind laut Studien 20 Minuten Training der grauen Zellen ideal, um das Gehirn fit zu halten. weiterlesen »


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Fit im Alter

Autor: Laura
abgelegt in: Allgemein, Lebensgefühl

Wer rastet, der rostet! …sagt ein altes Sprichwort. Nicht umsonst, denn bei zu wenig Bewegung wird man unbeweglicher.

Fahrrad ©Flickr/ Photo Mojp

Mindestens eine halbe Stunde Bewegung am Tag empfehlen Experten. Dabei muss man nicht immer direkt Sport betreiben. Spaziergänge und leichte Gartenarbeit wären ebenfalls eine Variante, sich auf Trab zu halten. Regelmäßige Bewegung bietet vielerlei Vorteile. Zum Beispiel bleibt man gelenkiger und das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt. Dadurch kann man Bluthochdruck und Herzinfarkten vorbeugen. Ein andere positiver Nebeneffekt ist wohl auch, dass man Übergewicht entgegen wirkt.

Vielleicht fragt man sich jetzt, ob es denn auch Nachteile gäbe. Natürlich sollten Menschen mit gesundheitlichen Probleme, besonders die Gelenke betreffend, keine belastenden Sportarten betreiben! Eine leichte Bewegung schadet jedoch niemandem, da man auch im Alter noch in der Lage ist Muskeln und Ausdauer aufzubauen. Gefahren gibt es dahingehend, dass man sich verletzen könnte, wenn man Sportarten aus Unwissenheit falsch betreibt, beziehungsweise Sportgeräte nicht richtig bedienen kann. Aus diesem Grund sollte man sich vorher beim Arzt, in einem Fitnesscenter oder einer Turngruppe beraten lassen! So ist es möglich, sich gefahrenfrei fit zu halten und die körperliche Ertüchtigung auch individuell angepasst zu bekommen, da einige “Neu-Sportler” dazu neigen sich zu überschätzen.

Besonders geeignet sind für Senioren und Seniorinnen sind Sportarten wie Radfahren, Wandern und Schwimmen. Letztere ist besonders gelenkschonend. Welche man wählt hängt natürlich sehr von den persönlichen Interessen ab. Man sollte sich an dieser Stelle auch bewusst sein, dass man keine dieser Sportarten allein betreiben muss. Gerade Wandern und Schwimmen wird häufig für Senioren-Gruppen angeboten. Regelmäßiger Sport kann dazu beitragen, das Lebensgefühl zu steigern. Schließlich sollte man auch Freude daran haben, man ist in Gesellschaft gleichaltriger und unter Umständen sogar an der frischen Luft. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass es auch im Winter nicht unmöglich ist sich regelmäßig zu bewegen. Es gibt schließlich nur schlechte Kleidung, kein schlechtes Wetter ;-)

Ich wünsche viel Spaß beim ausprobieren :)


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Zumeist wird gedacht, dass richtiges Verliebtsein nur bei jüngeren Menschen vorkommt. Dabei kann man auch im älteren Semester noch frisch oder wieder neu verliebt sein. Wieso auch nicht? Schließlich sind Liebe und Zuneigung ganz natürliche Bedürfnisse, die jeder von uns hat - egal welchen Alters.

Pflegt man schon seit vielen Jahre eine Beziehung, so kann man auf eine lange glückliche, gemeinsame Zeit zurückblicken. Wahrscheinlich hat man den Partner auch dann erst so richtig kennen und lieben gelernt, mit all seinen Macken. Weiterhin hat man dann eine ganz andere Vertrauensbasis, die über die lange Zeit bestens erprobt werden konnte. Dadurch können schwierige Lebensphasen und Konflikte viel besser bewältigt werden. Man kann schließlich alle Gefühle teilen. Das schweißt natürlich zusammen!

Andernfalls kann der öde Alltagstrott die Partnerschaft auch spalten, so dass man sich trennt. Wenn man in den Ruhestand getreten ist und nicht mehr regelmäßig aus dem Haus geht, führen oftmals schon Kleinigkeiten zu Streit, so dass man sich lieber noch ein Türchen offen hält, mal getrennt vor die Tür zu gehen.

So mancher mag denken, dass so eine fest gefahrene Partnerschaft dazu führt, dass kein richtiges Liebesleben mehr stattfindet und auch Sex nicht mehr zum Interessenfeld gehört. Das ist natürlich Unsinn, wenn nicht gerade durch biologische Ursachen keine Möglichkeit mehr besteht, wie zum Beispiel der neue Kinofilm “Wolke 9″ zeigt. Die Häufigkeit im Vergleich zu 20-jährigen ist sicherlich bedeutend geringer, allerdings kann man Zärtlichkeiten auch anders austauschen.

Weiterhin ist es ein Fehler, die sexuelle Aktivität als Maß für die Liebe zwischen zwei Personen zu nennen. Gerade ältere Menschen pflege ganz andere Ideale, welche nicht zu unterschätzen sind. Die Lebens- und Partnerschaftserfahrung, die gewonnen wurde, kann schließlich nur positiv sein um den Mut zu haben neues zu probieren und die schönen Seiten einer Liebesbeziehung fortzuführen.


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Der Garten als Hobby?

Autor: Laura
abgelegt in: Alltag, Lebensgefühl

In der heutigen, meist rastlosen Zeit ist so mancher auf der Suche nach einem Ruhepol. Anstatt nur für wenige Tage im Jahr in den Urlaub zu fahren, gibt es eine schöne Alternative, die man dann allerdings zu jeder Jahreszeit sein Eigen nennen kann und die durchaus preisgünstiger ist. Ein neues Hobby, eine Rückzugsmöglichkeit, ein Kraftquell für den Alltag und eine Menge Erholung sowie Entspannung warten, wenn man sich erst einmal einen schönen kleinen Garten angelegt hat.

Gartengeräte © Flickr /Nadya PeekGerade Menschen die in der Stadt leben, fahren an den Wochenenden öfter raus in die Natur und kämen vielleicht anfangs nicht auf die Idee, dass Gartenarbeit einem Hobby gleichkommen könnte. Dabei besteht doch die Möglichkeit, alles nach seinen eigene Vorstellungen auszurichten, außerdem sein eigenes Obst und Gemüse anzubauen oder einfach nur ein Blumenmeer und eine Liegewiese herzurichten.

Noch dazu muss man dann nicht um vier Uhr in der Frühe aufstehen um sich einen Liegestuhl mit dem Handtuch zu sichern. So ein eigener Garten gibt auch eine schöne Location für Grillfeste mit Freunden und der Familie her, so dass sich gerade im Sommer das hegen und pflegen sehr lohnt. Den ganzen Aufwand muss man auch nicht immer als anstregend empfinden. Schließlich hat man dort Ruhe, frische Luft und Sonne - das weckt sicherlich beim ein oder anderen Bürohengst Glücksgefühle ;-) Schön ist es doch am Ende des Tages sein vollendetes Werk betrachten zu können und dabei zu wissen, dass es doch nie langweilig wird, da immer Arbeit anfällt. Auf dem eigenen Fleckchen grün kann man seiner Krativität freien Lauf lassen, denn viele Ratgeber in Form von Büchern, TV-Sendungen oder im Internet liefern neue Ideen.

Gerade auch für ältere Menschen kann es ein kleines Fitnesstraining ersetzen, da diese an Fitnessstudios selten Gefallen finden: laute Musik, stickige Luft und so weiter können schließlich auch gemieden werden. Gartenarbeit kann anstregender sein als man denkt! Jedoch ist es toll, seinen Lebensabend in einem gepflegten Stückchen Grün auf der Gartenbank entspannt genießen zu können.

Und wie heißt es nach Goethe- “Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!”


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Senioren-Spielplätze

Autor: Laura
abgelegt in: Alltag, Lebensgefühl

Sonst nur von Kindern eingefordert, werden wir in Zukunft wohl auch von Älteren hören, dass sie auf den Spielplatz gehen wollen. Grund ist ein neuartiges attraktives Freizeitangebot, was sich „Seniorenspielplatz“ oder selten auch Bewegungs-Parcours nennt.Doch was steckt hinter dem Konzept? Sind diese Begegnungsstätten wirklich ausschließlich für Senioren gedacht? Und wo steckt der Vorteil gegenüber dem klassischen Fitnessstudio?

seniorenspielplatz © flickr / paveitapics
Ursprünglich stammt die Idee aus China. Dort wurden vielerlei Outdoor-Fitnessparks für ältere Menschen angelegt. Es gilt altersgerechte Sportgeräte zu bezwingen und eine neue Begegnungsstätte zu entdecken. Im Reich der Mitte ist es völlig normal in aller Öffentlichkeit Fitness zu betreiben. Hierzulande mag der eine oder andere vielleicht etwas ins grübeln kommen, ob man draußen vor anderen einfach rumturnt und ob denn „Seniorenspielplatz“ der richtige Ausdruck sei. Schließlich klingt es, als wolle man die ältere Generation auf den Stand eines Kindes zurück versetzen. Allerdings sollte dies nicht als Beleidigung aufgefasst werden, sondern als Möglichkeit, mehrere Generationen zusammen zu bringen. Bei dem vielfältigen Angebot, wie z.B. Bein- und Rückentrainer, Schaukeln, Boccia und Massagegeräten, welche selbst gesteuert werden, könnte dies auch für junge Familien verlockend sein.
Erstmals 1999 gab es das Konzept in Deutschland und mittlerweile findet man sie sogar in ziemlich allen Großstädten, so dass die Liste der Spielplätze für Senioren stetig wächst. Zunächst nach dem Vorbild eines Trimm-Dich-Pfades, handelt es sich heute auch um einen Freizeitspaß, als nur um reinen Sport. Mit dem neuartigen Konzept soll das alte Eisen jung gehalten werden – geistig sowie körperlich. Vorteil ist, dass die Geräte in Alltagskleidung  betrieben werden können. Desweiteren sind die Geräte weniger gewichtüberladend als solche in Fitnessstudios und auch leicht für jedermann zu handhaben. An jedem Gerät findet man einen kleinen Aufsteller mit Sicherheitshinweisen und einer kurzen Bedienanleitung. Da sollte man doch den Mut haben, einmal einen solchen zu besuchen, denn insgesamt ist es sicher eine tolle Idee, die das Freizeitangebot für ältere Menschen bereichert und die Gesundheit stärkt.


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Sie sind befremdlich, aber unumgänglich: die Pflegeheime. Aber können die Pflegeheime heute überhaupt noch den Bedürfnissen der alten Menschen nachkommen? Denn immer häufiger werden erhebliche Missstände in den Pflegeheimen bekannt. Und die älteren und pflegebedürftigeren Menschen führen dabei schon lange nicht mehr ein selbstbestimmtes Leben. Die Demut gegenüber dem menschlichen Leben scheint hier fast nicht mehr gegeben zu sein.

Misshandlungen in Pflegeheimen © Flickr One From RM

Die Pflegeheime befinden sich inzwischen in einem Sog der Gewalt. Dabei üben sie eine Gewalt aus, die sowohl physisch als auch psychisch angewandt wird. So suchen sie beispielsweise immer wieder die alten Menschen ruhigzustellen, sei es durch das Geben von Medikamenten oder das Fixieren ans Bett. Oder sie missachten den ausdrücklichen Willen der alten Menschen und verletzen sogar ihr Schamgefühl. Ebenso werden die alten Menschen nur unzureichend ernährt und gepflegt. Sie bekommen zu wenig zu essen und zu trinken, und ihnen werden Dusche und Toilette verweigert. Und während sich die bettlägerigen Menschen wund liegen, werden die verwirrten Menschen vernachlässigt. Dabei scheinen diese menschenunwürdigen Zustände in den Pflegeheimen immer noch ein Tabu zu sein. Denn zu selten werden Misshandlungen an den alten Menschen öffentlich bekannt. Und die Dunkelziffer dürfte wesentlich größer sein. Und sollten Misshandlungen dann doch in die Öffentlichkeit gelangen, so werden immer die gleichen Ausreden gesucht, dass einfach zu wenig Pflegepersonal vorhanden sei, das zudem noch absolut überfordert und gestresst sei.

Die akuten Missstände in den Pflegeheimen lassen sich natürlich nicht pauschalisieren, aber sie sind präsent. Und auch wenn in der neuen Pflegereform schärfere Kontrollen vorgesehen sind, so werden die Missstände dadurch nicht behoben. Aber die deutsche Gesellschaft altert immer mehr, und daher sollten die Missstände behoben werden. Den Menschen muss auch im Alter ihre Würde gelassen werden. Und wer sich zum Pflegepersonal zählt, der sollte sich auch seiner sozialen Verantwortung bewusst sein. Ansonsten hat er dort nichts verloren.


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Depression betrifft doppelt so viele Frauen wie Männer. Die genauen Gründe für Depressionen in den Wechseljahren sind nicht bekannt, aber sie können im Zusammenhang mit einer persönlichen oder familiären Depression auftreten. Studien zeigen, dass tatsächlich Depressionen eher in den Jahren während des Übergangs zur Menopause auftreten.

In diesem Zeitraum geht das allgemeine Östrogen-Level zurück. Depressionen sind eine Krankheit, die durch biologische Faktoren verursacht wird. Hormone im Gehirn, insbesondere Serotonin, regeln die Stimmung. Es ist wichtig, dass eine Frau die an Depressionen leidet, erkennt, dass es nicht ihre Schuld ist. Es wird vermutet, dass irgendwo zwischen 8% und 15% der Frauen in den Wechseljahren irgendeine Form von Depression haben. Eine andere Theorie sieht die Ursache der Depressionen in den Wechseljahren bei dem schwankenden Hormonspiegel im Körper. Wenn eine Frau raucht, während ihrer Jugend schon depressiv war oder viel Stress hat, ist das Risiko für eine Depression größer.

Doch es gibt Methoden, um die Stimmung zu verbessern. 80% der Frauen berichteten von einer positiven Veränderung in Stimmung als Folge von Östrogen-Zufuhr. Diese Zufuhr von Östrogen funktioniert besonders gut in Verbindung mit einem Antidepressivum. Zu den Antidepressiva zählen sogenannte Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer. Diese sind klinisch erprobt und Arbeiten und dienen zur Erhöhung der Menge an Serotonin im Gehirn. Andere wiederum schwören auf die Lichttherapie, die sich bei Depressionen schon oft als hilfreich bewiesen hat. Meiner Meinung nach kann in weniger schweren Fällen auch ein Meditationskurs oder die bewusste Auszeit vom Alltag gegen eine Depression helfen. Geschulte Sozialarbeiter, Psychologen und Psychiater können ebenfalls behilflich sein.


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Senior flickr ©SpigooLange Zeit galten die Wechseljahre als feste Domäne der Frauen, in denen sie in Folge des sich verändernden Hormonhaushaltes etwas seltsam benahmen. Inzwischen kann dieses Klischee nun auch auf den Mann übertragen werden, denn bei ihm sind die Wechseljahre ebenso wissenschaftlich belegt.

Was bei der Frau die Menopause ist bei beim Mann die Andropause. Der Hormonhaushalt beginnt sich ab dem 45.Lebensjahr entscheidend zu verändern. Grundlegende Erscheinungen, die der Mann zwar wahrnimmt, führt er jedoch selten auf die hormonellen Veränderungen zurück.

Ein erstes Symptom für Wechseljahre ist der veränderte Fettstoffwechsel. Dank des hohen Testosteronspiegels vor den Wechseljahren konnte der Gehalt des schädlichen Cholesterins deutlich gesenkt werden. Nach dem Absinken des Testosterons muss man wesentlich mehr auf die Zusammenstellung der Ernährung achten, um die Gefahr des vom Cholesterin verursachten Herzinfarktes zu verringern. Weitere Symptome der Wechseljahre beim Mann sind eine nachlassende Libido, verstärkte Reizbarkeit und depressive Grundstimmung, eine geringere Körperbehaarung, ein vermindertes Leistungsvermögen beim Sport oder im Beruf, zunehmende Erektionsprobleme sowie ein Schwinden der Muskelmasse.

Das Hinauszögern der Wechseljahre ist durch vielerlei Maßnahmen durchaus möglich. Die Klassiker wie Sport und Bewegung, Verzicht auf Alkohol sowie gesunde Ernährung klingen sicherlich etwas abgedroschen, können aber einen entscheidenden Anteil besitzen.


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Ich war neulich bei der Krankengymnastik. Zum ersten Mal. Die in Vorstellung und Auftreten sehr nette Frau D. hat mir eine Massage verpasst.

Ich dachte, ich weiß, wie sich das anfühlt. Ein angenehmes Gefühl, das sich im Körper ausbreitet und zu zunehmender Muskelentspannung führt. Irgendwann schläft man selig ein, träumt von

Pustekuchen. Frau D. hatte Hände aus Stahl. Mit denen hat sie es geschafft, Muskeln zu (re)aktivieren, von denen ich nicht einmal wusste, dass sie existieren. Sie haben mir die eingeschlafenen Beziehung bis gestern nicht verziehen und ich frage mich seitdem, was die Leute sich von so einem Besuch versprechen?

Mir scheint, diese “medizinische” Art der Massage dient einzig und allein dazu, dem Patienten die Mängel seines sportlichen Ertüchtigungsprogramms aufzuzeigen. Geheilt haben Frau D.s Hände nicht. Herausgerissen, verdreht, gestreckt haben sie, mir aufs Deutlichste gezeigt, wie schlecht ich mich in den letzten 10 Jahren gehalten habe. Wo genau der Punkt ist, der früher weniger weh tat, wenn man mit dem Fingerknöchel hineinbohrt.

Mit dem hochheiligen Versprechen an mich selbst, in das Gebäude nie wieder einen Fuß zu setzen, bin ich nach Hause gewankt. Nächste Woche habe ich den nächsten Termin. Schrecklich.


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Heute möchte ich mal solidarisch tätig werden und ein Portal vorstellen, das sich mit einem ähnlichen Thema beschäftigt, wie wir hier: Seniorentreff.de.

Laut einem heise-Artikel hat im Jahr 2007 die Zahl der Internet-User über 60 zum ersten Mal die Zahl der unter-20-jährigen Internetnutzer in Deutschland überschritten. Damit sind wir im deutschsprachigen Internet nicht nur angekommen, wir sind eine der treibenden Kräfte!

Vor allem Chat, Skype und Forum sind bevorzugte Verwirklichungsinstrumente der Silver Surfer. Seniorentreff hat diesen Trend erkannt und ist ein mittlerweile ziemlich großer Platz für alle, die sich mit Gleichaltrigen und -gesinnten austauschen wollen.

Da gibts einen Chat, der eigentlich immer aktiv ist, Online-Tagebücher, eine ganze Masse von Blogs mit teilweise wirklich interessanten Erlebnissen - kurz, ein Besuch lohnt sich! Die User haben sogar eigene Initiativen auf die Beine gestellt, wie Rätselabende oder Fotowettbewerbe.

Wem Myspace zu nervig ist, für den bietet vielleicht der Seniorentreff ein schönes Plätzchen.


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